Umsetzen hat mit Entscheidungen treffen zu tun

Heute bitte ich dich darum, dir ein paar Minuten Zeit zu nehmen. Schau einmal in deine Umgebung und stelle dir die Fragen: „Was sehe ich?“ „Wie fühle ich mich?“ und „Wo befinde ich mich gerade?“ Beginne gleich hier mit dem Umsetzen und beantworte bitte die oberen Fragen.

Umsetzen hat mit Entscheidungen treffen zu tun
Umsetzen hat mit Entscheidungen treffen zu tun | © by guidopeternell

Das was du gerade um dich herum siehst, fühlst und wo du dich befindest ist das Ergebnis von unzähligen Entscheidungen in deinem bisherigen Leben. Dein Umsetzen dieser Entscheidungen haben dich bis hierhergebracht.

Das Umsetzen liegt in deiner Hand

Du bist der Herr deiner Entscheidungen, die dich zum Umsetzen veranlassen. Du selbst wählst, wie du mit diversen Umständen umgehst und darauf reagierst. Als nächstes bitte ich dich, dir vorzustellen, diese Übung in fünf, zehn oder 20 Jahren noch einmal zu machen. Wie stellst du dir deine Umgebung idealerweise nach den Jahren vor und wie fühlst du dich bei dieser Vorstellung?

Über welche Entscheidungen wärst du dann froh, wenn du diese heute so getroffen hättest? Da der Titel dieses Beitrages „Umsetzen hat mit Entscheidungen treffen zu tun!“ lautet, empfehle ich dir am besten gleich heute damit anzufangen, die dafür notwendigen Entscheidungen zu treffen und mit dem Umsetzen zu starten.

In Krise verharren oder neue Ideen umsetzen?

Im heurigen Krisenjahr haben sich viele zurückgelehnt, auf das staatliche Sicherheitsnetz gehofft und gewartet. Andere haben in die Hände gespuckt und sich mit kreativen Ideen und Konzepten mehr vom verbleibenden Kuchen am Markt geholt. Der Unterschied zwischen den beiden Beispielen ist anstatt in der Schockstarre (oder Komfortzone) zu verharren das viel gepriesene Umsetzen, ohne dem jede Idee nur ein Traum bleibt.

Fragen, die auch mit dem Umsetzen zu tun haben

In weniger als 1 1/2 Monaten stehen wir vor einem neuen Jahreswechsel. Für mich der ideale Zeitpunkt, um das heurige Jahr revuepassieren zu lassen. Welche Projekte habe ich umgesetzt und welche Ziele habe ich erreicht? War ich mehr aktiv oder mehr in meiner Komfortzone? Haben sich meine Prioritäten verschoben, sind welche weggefallen oder neue dazu gekommen?

Ein Ziel habe ich eindeutig verfehlt

Eines meiner Ziele, die ich heuer unbedingt erreichen wollte, habe ich auf nächstes Jahr verschieben müssen. Ich wollte 2020 von Villach mit dem Rad ans Meer fahren. Da kam im Frühjahr Corona, im Sommer wars zu heiß, im Herbst immer wieder irgendwelche Termine und zum letztgeplanten Termin wieder Corona dazwischen. Ein wenig trauere ich dieser Zielverfehlung nach, bin mir jedoch bewusst, dass nicht die oberen Gründe schuld daran sind, sondern einzig und alleine ich selbst.

In verschiedene Richtungen weiterentwickelt

Ich habe das Krisenjahr 2020 jedoch nicht ungenutzt verstreichen lassen und mich in verschiedensten Richtungen weiterentwickelt. Nun freue ich mich aufs neue Jahr, die neuen Herausforderungen, Projekte und deren Umsetzung. Ich sehe ihm positiv entgegen und bin mir sicher, dass ich alles dazu beitragen werde, noch besser in meinem TUN zu werden. Und genau um das TUN, Umsetzen geht es in diesem Beitrag. 

Energie, die zum Umsetzen gebraucht wird

In die Zukunft schauen und in der Gegenwart umsetzen verschafft mir zusätzliche Energie, die ich gerne nutze. Ich nehme immer wieder Gelegenheiten wahr, um mich an Projekte heranzuwagen. Einmal mehr und einmal weniger. Ganz abgesehen davon, wo gerade meine Prioritäten liegen, denn ich habe zwei süße Enkelkinder, die mich gerade jetzt brauchen und denen ich gerne meine Zeit widme.

Jetzt geh ich’s an & TU es!

Die Überschrift dieses Beitrages „Umsetzen hat mit Entscheidungen treffen zu tun“ zielt auf das TUN und UMSETZEN ab. Sie umfasst die Begriffe »Idee, »Strategie und »Aktion. Zu jedem der Begriffe habe ich mir Gedanken gemacht, die ich hier mit dir teile. Zudem verrate ich dir wie ich es mit meinen Projekten halte und vor allem, diese auch zu Ende bringe.

Ideen haben oder finden

Ich bin ein Mensch, der mit aufrechtem Blick durch die Welt geht oder fährt. Dabei habe ich in vielen Branchen Dinge gesehen, die es in meiner Branche (noch) nicht gab. Ich habe sie auf meine Branche adaptiert, meiner Meinung nach verbessert und umgesetzt. Der Erfolg gab mir recht. Du kannst dich auch als Daniel Düsentrieb betätigen. Lass deiner Kreativität freien Lauf und mach was daraus.

Ohne Strategie keine Zielerreichung

Strategie nennt man die geplante Verhaltensweise, um seine Ziele zu erreichen. Ohne Strategie ist es schwierig, (noch) erfolgreich(er) zu werden. Unter Strategieentwicklung versteht man, den besten Weg zur Zielerreichung zu finden. Das darauffolgende systemische beziehungsweise konzeptionelle Umsetzen führt erst zum gewünschten Ziel.

Aktion, Handeln, Tun und Umsetzen

In der Folge habe ich für dich 8 Tipps, die dir Kraft und Motivation verleihen, um deine Träume in Projekte zu packen, sie in Angriff zu nehmen und zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen:

Tipp 1: Setze dir ein Ziel und visualisiere es

Damit solltest du beginnen, um aus deinem Traum ein Projekt zu starten, das du erfolgreich beenden kannst. Zu den Themen Ziele setzen und visualisieren habe ich bereits Beiträge geschrieben. Deshalb komme ich gleich zum nächsten Tipp.

Tipp 2: Optimistisch geht’s leichter

Nichts ist oder läuft im Leben perfekt. Täglich sind wir auch mit Pannen konfrontiert, in denen etwas schiefläuft. Hindernisse sind da, um überwunden zu werden. Lass dich von ihnen nicht entmutigen. Behalte deinen Optimismus und betrachte die Pannen als Chancen, es das nächste Mal besser zu machen. Versinke nicht in Selbstmitleid, denn das bringt dich nicht weiter. Probleme gehören zu unserem Leben. Löse sie und mach weiter.

Tipp 3: Halt dich von negativen Menschen fern

Die Menschen, mit denen du die meiste Zeit verbringst, haben mehr Einfluss auf dich, als du glaubst. Wenn du mit Suderer viel Zeit verbringst, wirst du selbst zum Suderer. Wenn du dich mit Menschen umgibst, die ihren Körper schlecht behandeln (Essen, Trinken, Bewegungsmangel…), wirst du deinen Körper auch schlecht behandeln. Dein Umfeld steckt dich an, ob du es willst, oder nicht.

Umgib dich also mit Menschen, die dir mehr nützen, anstatt zu schaden. Dazu ist es auch manchmal notwendig, sich von Menschen zu trennen. Ich selbst habe derzeit eine solche Bereinigungsphase, weil ich nicht mehr gewillt bin, mich von Menschen runterziehen zu lassen. Da muss sogar die eine oder andere alte Freundschaft daran glauben. Umgib dich mit Menschen, die an dich glauben und dich inspirieren.

Tipp 4: Erledige zuerst die wichtigen Dinge

Mein Leitspruch lautet: „Mach die wichtigen vor den dringenden Dingen“. Und da die Morgenstunden Gold im Mund haben sollen, nutze ich diese, um wichtiges zu erledigen. Ich schotte mich dazu ab, schalte E-Mails und Handy aus und lass mich durch nichts ablenken, bis ich meine wichtigsten Aufgaben, die mich meinen Zielen näherbringen, erledigt habe. Wenn du deine Prioritäten kennst und danach handelst, dann wirst du dich nicht verzetteln.

Tipp 5: Plane am Abend deinen nächsten Tag

Ich nehme mir am Abend ein wenig Zeit, um schriftlich meinen nächsten Tag zu planen. Damit weiß ich im Voraus, was auf mich zukommt. Dies ermöglicht mir, mich vorzubereiten und die benötigte Zeit einzuplanen. Diese Vorgehensweise macht meinen Kopf freier, stimuliert mein Unterbewusstsein und lässt mich ruhiger schlafen.

Zudem drehe ich mit meiner Frau jeden Abend zu Fuß eine Dorfrunde, bei der wir unseren Tag reflektieren, über unsere Herausforderungen nachdenken, an Lösungen feilen und damit schön langsam den Tag ausklingen lassen. Elektronische Geräte sind aus unserem Schlafzimmer verbannt.

Tipp 6: Nimm dir täglich kurze Auszeiten

Ob du dabei meditierst oder dich einfach nur so entspannst, ist dir selbst überlassen. In diesen entspannten Momenten erweckst du dein kreatives Potenzial. Dein Gehirn kann dabei auf Regionen zurückgreifen, die im Alltagsstress unerreichbar bleiben. Wenn du einen Ideenblock und Bleistift zur Hand hast, kann dir keine deiner tollen Ideen verloren gehen.

Tipp 7: Führe eine To-Do Liste

Für mich sind To-do Listen eine große Hilfe. Damit behalte ich den Überblick über wichtige Aufgaben. Andererseits auch über kleine Aufgaben, die ich schnell zwischendurch erledigen und abhaken kann. Je mehr ich Aufgaben von meiner Liste streichen kann, desto größer ist mein Erfolgserlebnis.

Tipp 8: Mach weiter und gib nicht auf

Auch wenn es schwierig ist, mach weiter. Gewinner geben so lange nicht auf, solange sie an ihren Traum glauben und eine Chance sehen, ihn umzusetzen. Mein persönliches Motto lautet: „Aufgeben tu ich nur einen Brief!“ Und deshalb beiß ich mich immer wieder durch. Solange ich am Ende des Tunnels ein kleines Lichtlein sehe, suche ich nach Möglichkeiten und Chancen, das Projekt umzusetzen und zu Ende zu bringen.

Erst wenn dieses Lichtlein auch erlischt, betrachte ich das Projekt als gescheitert. Und glaube mir: „Das ist keine Schande!“ Ich habe schon so manches Projekt in den Sand gesetzt und dadurch Lehrgeld bezahlt. Wichtig dabei ist, aus dieser Erfahrung zu lernen und es das nächste Mal besser zu machen. Das kannst du auch.

Für deinen Erfolg! Tu es einfach!

Tun ist mein zweiter Vorname. Dein täglich Entscheidungen treffender

Guido – Autor: Guido Peternell

P.S.: Ausdauer und Geduld sind nützliche Eigenschaften, die dir dabei helfen.

Newsletter abonnieren

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.