Positionierung ist die Basis, um wahrgenommen zu werden

Positionierung, warum brauche ich eine solche? Eine Positionierung brauchst du, um dich positiv und deutlich von anderen (Unternehmen, Mitbewerbern, Kollegen, Freunden…) abheben zu können. Damit andere Personen deine Stärken erkennen und du als Experte in deiner Arbeit wahrgenommen wirst.

Positionierung ist die Basis, um wahrgenommen zu werden
Positionierung ist die Basis, um wahrgenommen zu werden | © by guidopeternell

Positionierung ist nicht nur für Firmen und Unternehmen wichtig, sondern auch für dich als Person. Du willst dich doch von deinen Kollegen abheben und ein markantes Alleinstellungsmerkmal haben, mit dem du spielend leicht auf deine Leistungen aufmerksam machst – oder?

Wenn nicht, dann ist dieser Beitrag nichts für dich und du kannst dir die Zeit zum Lesen sparen.

Schritt 1: Sorge für Klarheit in deinem Kopf

Du brauchst nicht besser als andere zu sein, sondern nur anders sein. Und da ist es ganz egal, welcher Arbeit du nachgehst. Werde dir zuerst darüber im Klaren, worin du anders als die Anderen bist oder sein willst. Mach dir Gedanken darüber, für wen du am liebsten arbeitest, welchen Arbeitsstil du bevorzugst, ob du deinen Fachbereich beherrscht, ob du Defizite ausmerzen und Stärken ausbauen willst. Mach dir auch Gedanken darüber, worin du so gut bist, dass du oft gelobt wirst und was du gar nicht magst.

Wenn du dir in deinem Kopf nicht zuerst Klarheit schaffst, kannst du dich nicht richtig positionieren. Wie sollst du dich positionieren, wenn du nicht weißt, wie anders als die anderen du sein willst? Vielleicht ist es jetzt angebracht, noch einmal den Beitrag „Einzigartig oder anders als die Anderen“ zu lesen. So nach dem Motto: „Doppelt hält besser“ oder „Die Wiederholung macht den Meister!“

Herr Google ist allgegenwärtig und Wikipedia lässt auch grüßen. Im Zeitalter des Internets kannst du auf eine Fülle von (guten) Tipps zurückgreifen. Ich allein habe einschließlich dieses Beitrages 200 Blogartikel zum Thema Erfolg veröffentlicht. Wie viele davon hast du bis heute gelesen? Und wie viele Checklisten und Hilfsmittel dazu hast du bis heute davon heruntergeladen? Und wie viele meiner Empfehlungen hast du bisher umgesetzt?

Schritt 2: Red‘ nicht immer nur darüber: Tu es einfach!

Dein Leben ist eine Folge von Entscheidungen. Jeden Tag stehst du vor solchen. An manchen Tagen stehen viele Entscheidungen an, an anderen wenige. Die meisten davon sind kleine Entscheidungen. Diese kannst du leicht treffen, denn sie wirken sich nicht groß auf dein Leben aus.

Das Lesen meiner Beiträge allein hilft dir nicht weiter. Wenn du nicht in die Umsetzung kommst, dann werden deine Ergebnisse immer weiter so bleiben, wie sie zurzeit sind oder sogar schlechter werden. Schlechter werden deshalb, weil „Stillstand Rückschritt ist“ und sich alles auf der Welt weiterentwickelt.

Zur Positionierung musst du also zuerst in dich hinein hören. Die guten Tipps sind erst dann hilfreich für dich, wenn du spürst und begreifst, worum es wirklich geht. Du hebst dich nur dann richtig und erfolgreich ab, wenn du deine unverwechselbaren Talente für deine Mitmenschen sichtbar machst. Das ist ein Prozess, der gleichzeitig viele Fragen aufwirft.

Deine dadurch frisch gewonnene Klarheit und unverwechselbare Positionierung bringen dich in allen Bereichen weiter. Sie machen dich stark und sicher in all deinen Schritten, die du in deiner Weiterentwicklung gehst. Diese Klarheit im Kopf bringt dir immer wieder neue Erkenntnisse über dich und deine besonderen Fähigkeiten, über deine Potentiale und über deine Mitmenschen.

Schritt 3: Sieh die Positionierung als wachsenden Prozess

Wenn du dich intensiv mit deiner Positionierung auseiandersetzt, wird sich dein Positionierungs-Nebel lichten. Vage Vorstellungen weichen unglaublicher Klarheit. Deine Potentiale und Stärken werden dir dadurch immer bewusster. Wenn es auch deinem Umfeld auffällt und du dazu positives Feedback erhältst, dann wird deine eigene Weiterentwicklung ein Genuss für dich.

Sie stärkt dich in deiner Persönlichkeit und deinem Selbstbewusstsein. Du traust dich immer mehr, deine Talente und Fähigkeiten deutlicher zu zeigen sowie deine Möglichkeiten auszuschöpfen. Wenn du dann merkst, dass deine Arbeit und dein Können für deine Mitmenschen eine Bereicherung sind, dann ist die Motivation und der Spaß an der Arbeit nicht mehr zu bremsen. Was gibt es Schöneres, als eine wertgeschätzte Arbeit?

Schritt 4: Werde wieder außergewöhnlich

Wir kommen außergewöhnlich zur Welt. Leider geht diese Außergewöhnlichkeit in der Erziehung, der Schule und dem Leben verloren. Mit dem Strom schwimmen wird bevorzugt. Dadurch verliert man seine eigene Meinung und sein eigenes Profil. Wenn du jedoch erfolgreich sein willst, musst du dein Profil schärfen und dich von der Masse abheben.

Die meisten arbeiten jedoch in ähnlichen Firmen mit ähnlichen Mitarbeitern, die eine ähnliche Ausbildung genossen haben und ähnliche Arbeiten vollbringen. Sie haben ähnliche Ideen und produzieren ähnliche Dinge zu ähnlichen Preisen in ähnlicher Qualität. (Karl Pilsl) Das hat natürlich nichts mit Außergewöhnlichkeit zu tun.

Die gute Nachricht dazu ist, dass du dein Außergewöhnlichkeits-Bewusstsein wieder schärfen kannst. Sag dem Einheitsbrei leb wohl und lass dich von deinen Träumen nicht abhalten. Hab keine Scheu, deine Gefühle zu zeigen und geh Kompromissen nicht aus dem Weg, wenn sie notwendig sind. Lerne aus Fehlern und übernimm dafür die Verantwortung.

Sei ein angenehmer Gesprächspartner, indem du aufmerksam zuhörst und lass nicht an anderen deinen Ärger aus. Triff auch schwierige Entscheidungen, denn nichts ist schlimmer, als solche immer wieder vor sich herzuschieben. Sei hilfsbereit, auch ohne dafür einen Gegenwert zu erwarten. Sei ehrlich (auch zu dir selbst) und verfolge deine Ziele gewissenhaft.

Schritt 5: Strebe den Nummer 1 Status an

Wer hat als erster Mensch den Mond betreten oder den Mount Everest bestiegen? Auch wenn du dich nicht mehr daran erinnern kannst, weil du vielleicht zu jung dazu bist, kennst du wahrscheinlich die Namen Neil Armstrong und Sir Edmund Hillary, die diese Pionierleistungen vollbracht haben. Ich glaube jedoch kaum dass du weißt, wer als zweiter den Mond betreten oder den Mount Everest bestiegen haben.

Kaum jemand erinnert sich an Buzz Aldrin, der zirka 20 Minuten nach Armstrong den Mond betrat oder an den Sherpa Tenzing Norgay, der gemeinsam mit Sir Hillary die Erstbesteigung des Mount Everest schaffte. In Erinnerung bleiben fast immer nur die Nummer 1 Pioniere. Die Zweiten fallen meistens gar nicht auf oder werden gerne übersehen und vergessen.

Solche Beispiele zeigen, dass man nicht besser als andere sein muss, jedoch der Erste sein sollte. Um die Nummer 1 werden zu können entscheidest du dich, das Bestmögliche aus deinem Leben zu machen. Du nimmst dein Glück selbst in die Hand und verlässt dich nicht darauf, dass es andere für dich tun. Gestalte dein Leben nach deinem Willen und sorge dafür, dass du mit deinen Ideen gesehen und wahrgenommen wirst.

Schritt 6: Erfinde eine neue Nische und besetz diese

Wenn du nicht mehr der Erste sein kannst, weil dieser Platz schon besetzt ist, dann erfinde für dich eine neue Nische, in der du erster sein kannst. Du kennst sicher Reinhold Messner, der nicht mehr der Erste am Mount Everest sein konnte, weil schon andere vor ihm oben waren. Er war jedoch der erste Mount Everest-Bezwinger ohne Sauerstoffgerät. Damit hat er für sich eine neue Nische (Ohne Sauerstoffgerät) kreiert und diese mit der erfolgreichen Erstbesteigung damit positiv besetzt.

Schritt 7: Konzentriere und spezialisiere dich

Menschen wie Neil Armstrong, Reinhold Messner und Charles Lindbergh waren Pioniere, weil ihnen außergewöhnliches gelang. Sie waren die Ersten in ihrem Metier. Sie waren unter anderem damit so erfolgreich, weil sie sich auf ihren Traum, den sie erreichen wollten, konzentrierten und spezialisierten. Sie nahmen die Strapazen des Trainings, der Vorbereitung und der Durchführung auf sich.

All diese Arbeit und Entwicklung bündelte viel Energie und zwang sie, auf Dinge zu verzichten, die sie ihren Zielen nicht näherbrachten. Nimm dir diese Menschen als Vorbild. Sie fokussierten sich, anstatt sich zu verzetteln. Entscheide dich für D.E.I.N Spezialgebiet. Je intensiver du daran arbeitest, umso schneller wirst du erfolgreich(er).

Schritt 8: Bediene ein Grundbedürfnis

Spezialisierung ist schon ein wichtiges Puzzle-Teil einer erfolgreichen Positionierung. Analysiere die Grundbedürfnisse deines Umfeldes. Wenn du Bedarf an einem Grundbedürfnis findest, dann konzentriere dich darauf und werde Experte auf diesem Gebiet. Du wirst dadurch eine Autoritätsperson, dein Ansehen steigt und du verdienst mehr. Und so kannst du zu einem Experten reifen:

Das Gebiet, in dem du Experte sein möchtest, soll dich so motivieren, dass du auch Freizeit opferst, um dich weiterzuentwickeln. Vielleicht hast du im gewählten Thema sogar Talent, das es auszubauen gilt, denn jeder kann nicht in jedem Gebiet Experte werden. Du kannst beispielsweise als unmusikalischer kein Musikexperte werden.

Bilde dich nach dem Motto: „Übung macht den Meister“ weiter, indem du darin immer größere Herausforderungen an dich stellst. Deine Investition ist in diesem Fall deine Zeit, die du fürs Training bzw. Lernen aufbringen musst, bevor du Experte wirst. Arbeite hart an deiner Weiterentwicklung, denn von nichts kommt nichts!

Studiere dazu diverse Sachbücher und Fachpublikationen. Bleib ständig am Laufenden. Such dir momentane Experten und beleg bei ihnen Seminare und Weiterbildungen. Sammle Urkunden und Kurszertifikate die belegen, dass du von den Besten der Besten gelernt hast.

Schritt 9: Wähle die für dich richtige Zielgruppe

Ein deutsches Sprichwort sagt: „Allen Menschen recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann“. Deshalb ist deine Entscheidung für ein spezielles Grundbedürfnis und eine Zielgruppe sehr wichtig. Mach dir Gedanken darüber, welche Menschen du mit deinem Können ansprechen möchtest.

Das ist heute wichtiger denn je. Die heutigen Menschen möchten anders als andere sein und erwarten sich dadurch auch eine individuelle Ansprache. Einheitslösungen sind in der heutigen Zeit out. Stell deinen Fokus auf genau die Menschen ein, für die du dich entschieden hast. Und arbeite daran, diese Menschen genau kennenzulernen. Das sind die Kriterien, die dich noch erfolgreicher machen.

Schritt 10: Werde für deine Zielgruppe zum Problemlöser

Analysiere deine Zielgruppe ganz genau. Im Online-Marketing spricht man vom Kunden-Avatar. Das ist ein so genannter Wunsch-Mensch, den man gerne als Kunde hätte. Du kannst das jedoch auch auf Wunsch-Mitarbeiter ummünzen, mit dem du gerne zusammenarbeiten möchtest.

Ein Avatar ist die angenommene Beschreibung eines perfekten Menschen, für den du arbeiten willst und zeigt im Detail auf, wie dieser ideale Wunschmensch sein soll. Damit schaffst du die beste Voraussetzung für die zielgerichtete Ansprache deiner festgelegten Zielgruppe. Mit diesen Menschen macht dir die Arbeit so richtig Spaß und deshalb ist deine Arbeit für beide Seiten so erfolgreich.

Dann stellst du dir die Frage, was das dringendste Problem deines Avatars ist und wie du dieses Problem lösen kannst. Dabei hilft dir Netzwerken. Ein guter Kontakt zu deiner Zielgruppe ist die halbe Miete. Sprich immer wieder mit deinen wichtigsten Avataren und finde heraus, was sie beschäftigt. Erst wenn du das weißt, kannst du individuelle Lösungen anbieten.

Schritt 11: Mach deine Idee öffentlich

Wenn du diese 10 Schritte umsetzt, dann bist du mit deiner Positionierung schon sehr weit gekommen. Keine Idee ist sinnvoll, wenn sie nur in deinem Kopf existiert. Dir hilft auch keine Idee, wenn sie nicht bekannt wird. Auch wenn du der Erste bist, der diese Idee umsetzt, nützt sie dir wenig, wenn das keiner weiß.

In vielen Marketing-Seminaren kommen Referenten mit der Frage: „Wer von euch hat schon einmal ein Entenei gegessen?“ Die Antwort der Referenten lautet dann meistens, dass Enteneier deutlich größer, schmackhafter und gesünder sind als Hühnereier. Und trotzdem essen die meisten Leute Hühnereier und keine Enteneier.

Der Referent ergänzt dann seine Aussage: „Ist doch klar, da Hühner beim Eierlegen laut gackern und die Enten beim Eierlegen keinen Ton von sich geben“. Das ist natürlich ein Mythos, dessen Botschaft jedoch lautet: „Wenn du auf dich aufmerksam machen willst, dann musst du laut gackern!“

Du musst also, wenn du Gutes tust, auch darüber sprechen und dieses „gutes TUN“ damit in die Öffentlichkeit bringen. Als Experte positionierst du dich erst, wenn du dazu einen Vortrag haltest, ein Buch schreibst, einen Fachartikel verfasst, einen Blog-Artikel schreibst und veröffentlichst und dergleichen. Nur wenn du bekannt bist, wirst du als Experte wahrgenommen.

Starte noch heute damit, dich als Experte zu positionieren. Wenn ich es schaffe, dann schaffst du es auch.

Für deinen Erfolg!

Dein sich ständig besser positionierender

Guido – Autor: Guido Peternell

P.S.: Um deinen Expertenstatus gut zu verkaufen, lade hier deine Positionierungs-Checkliste herunter.

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