Optimismus hilft am besten gegen Stress

„Wenn ich heute wüsste, dass ich morgen diese Welt verlassen müsste, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen setzen“. Auch wenn dieser Spruch Martin Luther zugeschrieben wird und dabei gar nicht von ihm stammt, sagt er sehr viel über den Optimismus des Verfassers aus.

Optimismus hilft am besten gegen Stress
Optimismus hilft am besten gegen Stress | © by guidopeternell

Ich bin auch so ein Optimist, da ich der Meinung bin, dass ich mit Optimismus stressfreier durchs Leben komme und es für mich deshalb keine Alternative dazu gibt.

Optimismus bringt Selbstkontrolle

Ich schrieb schon in einem meiner Beiträge, dass es für mich keine Alternative zum Optimismus gibt, da die Kontrolle über meine positiven Gedanken mir die Kontrolle über mein Leben gibt. Mir liegt viel daran, im positiven Mental-Dauerzustand zu verweilen, da dieser meinen Stress reduziert und mich mein Leben, meine Freunde sowie meine Familie mit Enkelkinder genießen lässt.

Optimismus hat mehr Vorteile als Nachteile

Wer würde heute noch eine Firma gründen, wenn er nicht optimistisch in die Zukunft blicken würde oder bei den vielen Scheidungen noch heiraten, wenn er nicht an seine glückliche Ehe glauben würde? Es sind also nicht Konkurse oder Scheidungen die Triebfeder, sondern Optimismus, der uns dazu motiviert, auch Dinge anzugehen, die mit Risiken verbunden sind.

Optimist und Pessimist

Für die Einen bin ich ein Optimist und für die Anderen bin ich naiv. Das ist mir jedoch egal, denn ich bin lieber ein naiver Optimist als ein pessimistischer Erfolgsverweigerer. Meine Einstellung ist geprägt durch die Begriffe Vertrauen, Zuversicht, Hoffnung und dergleichen. Ich fühle mich in der Pessimisten-Rolle nicht wohl, in der geglaubt wird, den Menschen und Umständen hilflos ausgeliefert zu sein.

Ohne Optimismus wäre heute vieles nicht möglich

Ohne Optimisten würden heute keine Flugzeuge durch die ganze Welt fliegen, keine Autos fahren oder es keine Smartphones geben. Diese Liste könnte ich vielfach ergänzen, um aufzuzeigen, was Optimisten alles auf unserer Welt geleistet und zustande gebracht haben. Auch wenn das alles nicht für jeden gewinnbringend ist, hat es die Gesellschaft weitergebracht.

Optimismus fördert die Gesundheit

Gedanken neigen dazu, wahr zu werden. In der Psychologie spricht man dabei von der „Selbsterfüllenden Prophezeiung“. Das bedeutet, dass Gedanken der Optimisten wie auch Pessimisten in Erfüllung gehen und damit beide recht haben können. Das Positive der Optimisten wie auch das Negative der Pessimisten.

Unsere Erwartung beeinflusst unser Verhalten

Gedanken sind stark und können einen motivieren wie auch demotivieren. Deshalb ist es enorm wichtig, auf die Zeichen seines Körpers zu achten, bevor sie einem aus der Bahn werfen. Ich nutze meinen Optimismus dafür, meine vorhandene Energie nicht in eine Krankheit, sondern in deren Wiedergenesung und Stärkung meiner Gesundheit zu investieren. Die dabei ausgeschütteten Glückshormone stärken zusätzlich meinen Körper.

Auch ich kann nicht immer nur optimistisch sein

Positive Gedanken sind die Grundlage, für positive Emotionen und ein positives Leben. Trotzdem kann auch ich nicht immer nur optimistisch und positiv sein. Vor allem dann nicht, wenn ein trauriges beziehungsweise einschneidendes Ereignis, also ein Schicksalsschlag in mein oder unser Leben tritt. Auch in meinem Leben gibt es solche Abweichungen von der Normalität, die mich aus der Bahn werfen können.

Ich konzentriere mich auf das, was ich verändern kann

Das kann ich mit Optimismus besser als mit Pessimismus. Mein gesundes Selbstvertrauen hilft mir dabei. Selbstständigkeit ist mir lieber als Fremdbestimmtheit und deshalb übernehme lieber ich die Verantwortung für mein Leben, bevor es andere für mich tun. Dadurch trage ich selbst zur Gestaltung meines Lebens bei und nutze jede sich mir bietende Chance, mich weiterzuentwickeln.

Pessimisten sehen Probleme, ich sehe Chancen

Natürlich hat sich so manche Chance als Flops erwiesen, doch das konnte ich im Vorhinein nicht wissen. Wenn ich es nicht probiert hätte, hätte ich auch nicht sagen können, was nicht funktioniert. Diese Erfahrungswerte sind in meiner Branche sehr wertvoll und gehören meiner Meinung nach dazu, wenn ich daraus lerne und es das nächste Mal besser mache.

Deine Lebenseinstellung beeinflusst deinen Bekanntenkreis

Als Berater habe in meinem Leben auch viele Pessimisten kennengelernt. Sie haben mich immer in meiner Meinung bestärkt, auf keinem Fall so werden zu wollen, wie sie sind. In meinem Privatbereich haben sich negativ denkende und pessimistische Menschen meist von selbst verabschiedet. Beruflich trennt sich die Spreu vom Weizen auch sehr schnell, wenn solche Menschen alles Empfohlene schon selbst gemacht, gewusst beziehungsweise umgesetzt haben und trotzdem erfolglos sind.

Ich glaube an das Gute im Menschen

Mit diesem Glauben bin ich meistens gut gefahren und nur selten enttäuscht worden. Auch wenn ich mir dann manchmal dachte: „Wie naiv bist du Guido?“ Mit dieser Denke lerne ich viele hervorragende Menschen kennen, die mich tatkräftig unterstützen und von denen ich immer wieder etwas lernen kann. Das bestärkt mich in meinem Wirken, der Welt etwas von dem zurück zu geben, was ich bekommen habe.

Willst du optimistischer werden?

Du rechnest öfter mit dem Schlimmsten, das (fast) nie eintritt? Es raubt dir den Schlaf und macht dir Sorgen? Du wirst dadurch nicht glücklicher, auch wenn du nicht enttäuscht wirst? Wenn das so ist, dann verrate ich dir in der Folge 9 Strategien, die dich optimistischer werden lassen, denn Optimisten leben ruhiger und haben weniger Stress:

Strategie 1: Mach eine Optimismus-Bestandsaufnahme

Jeder von uns führt meistens unbewusst einen Dialog mit sich selbst. Damit verarbeiten wir unsere Erlebnisse und Eindrücke. Nutze diese inneren Selbstgespräche dazu, um herauszufinden, ob du das Glas eher halb voll oder halb leer siehst. Was dabei herauskommt, ist deine Lebenseinstellung zu diesem Thema.

Strategie 2: Erkenne positives wie negatives Denken

Mach dir dein positives wie auch negatives Denken bewusst und nimm es an, wie es ist. Du lernst dabei, damit besser umzugehen. Schreib dir aufkommende negative Gefühle und Gedanken auf, um Möglichkeiten zu finden, positiv auf diese Situationen reagieren zu können. Denk darüber nach, was du aus der Situation lernen und das nächste Mal besser machen kannst.

Strategie 3: Sei dankbar für das, was du bisher erlebt hast

Dankbare Menschen sind glücklicher und haben weniger Stress. Denk deswegen darüber nach, worauf du in deinem Leben stolz und dankbar sein kannst. Lass dein Leben Revue-passieren und denk darüber nach, wo du es besser als viele anderen Menschen hast. Zelebriere deine Dankbarkeit und mach sie zu deinem Charakterzug.

Strategie 4: Starte positiv in den Tag hinein

Auch wenn du mit dem linken Fuß aufstehst, kannst du dich positiv programmieren. Stell dich nach dem Aufstehen lächelnd vor dem Spiegel und sage dir, dass dieser Tag ein guter für dich wird. Verwöhne dich mit deinem Lieblingsfrühstück und tritt rechtzeitig deinen Weg zur Arbeit an. Überlege dir, worauf du dich nach der Arbeit freuen kannst. Ruf dir eine positive Erfahrung der letzten Tage in Erinnerung und bau dich darauf auf.

Strategie 5: Meide Menschen, die dir nicht guttun

Zuerst gilt es, herauszufinden, welche Menschen warum nicht gut für dich sind. Wenn du der Sache auf den Grund gegangen und damit unzufrieden bist, dann hast du folgende drei Möglichkeiten:

  1. Tu etwas dagegen.
    Du veränderst die Situation, die dich unzufrieden macht, indem du aktiv wirst, eine Handlung setzt, ein klärendes Gespräch führst, eine Entscheidung fällst oder weiß sonst noch was, damit die Situation für dich tragbar wird.
  2. Stell dich darauf ein.
    Wenn du die Situation nicht ändern kannst, dann steht dir die Möglichkeit offen, die Situation so zu akzeptieren, wie sie ist und das Beste daraus zu machen.
  3. Lass es sein.
    Trenn dich von Menschen, die dir nicht guttun. Übernimm die Verantwortung für diesen Schritt, denn es geht um das Wohlbefinden von dir und deinen Liebsten. Und wenn das deiner Meinung nach nicht möglich ist, dann hast du noch immer die Option 2, dich darauf einzustellen.

Strategie 6: Verbringe Zeit mit Aktivitäten, die dir Freude bereiten

Nutze jede Gelegenheit, das Leben zu genießen und Spaß zu haben. Verbring fröhliche und lustige Zeit mit deiner Familie, mit Freunden, Verwandten und Bekannten. Du kannst dabei auch albern sein, denn das Leben ist sowieso ernst genug. Die ganze Welt ist voller Humor, in dem du eintauchen kannst. Ob das ein Buch, Kabarett, ein Film oder eine Komödie ist, die dich zum Lachen bringt. Lächeln oder Lachen ist das natürlichste Mittel gegen Stress.

Strategie 7: Hör auf damit, in die Kerbe der Jammerer zu schlagen

Die Welt ist voller Jammerer, die sich ständig als Opfer fühlen. Sie jammern über alles, ohne für ihren Erfolg selbst die Verantwortung zu übernehmen. Schuld sind immer die Anderen, die Eltern, die schlechte Kindheit, die Kollegen, die Kunden, die Regierung, das Schicksal oder weiß Gott noch was, nur nicht sie selbst.

Im Sumpf des Lebens festgefahren

Vor lauter Jammern haben sie sich im Sumpf ihres Lebens festgefahren. Die dadurch immer größer werdende Unzufriedenheit jammern sie in die Welt hinaus, sodass sich immer mehr Menschen in ihrem Umfeld ebenfalls in diesem Sumpf festfahren. Die Unklugen verweilen darin und finden durch ihre Jammerei immer mehr gleichgesinnte.

Ich denke, du gehörst zu den Klugen

Du machst dein Fahrzeug wieder flott, entfernst dich aus diesem Sumpf und lässt die Jammerer unter sich. Weiters übernimmst du Verantwortung für dein Leben, auch wenn du auf manche Dinge nicht den gewünschten Einfluss hast. Dir ist klar, dass die ganze Jammerei nichts an der Situation ändert und deshalb überlegst du dir, wie du damit umgehen sollst. Ja ich denke, dass du zu den Klugen und Vernünftigen gehörst. Du konzentrierst dich auf das Positive und Erfreuliche.

Strategie 8: Lass dich durch diverse Medien nicht negativ beeinflussen

Leider machen die Medien hauptsächlich mit negativen Meldungen Quoten. Ich konsumiere deshalb schon jahrelang diverse Medien bewusst nur mehr minimal. Stattdessen lese ich lieber in einem Buch, ruf Freunde an, spiele mit meinen Enkelkindern, steig auf meine Tourenski oder setz mich auf mein Mountainbike, um mich fit zu halten und meinen Kopf frei zu bekommen.

Medien beeinflussen besonders medienaffine Menschen

Solche Menschen werden dann für andere Menschen in diversen Medien Vorbilder, da sie zu gewissen Themen gut informiert sind und ihre Meinung im WWW verbreiten. Ob diese Meinung dann positiv oder negativ ist, ist seit Web 2.0 nicht mehr steuerbar. Wer dann viel (unnütze) Zeit in diesen Medien verbringt, ist sehr anfällig für solche Meinungen und kann dadurch leicht auf Fake-Nachrichten reinfallen.

Medien beeinflussen jedoch auch uns

Medien beeinflussen uns darin, worüber wir nachdenken, reden und diskutieren. Sie beeinflussen auch unsere Gefühlswelt und üben somit einen großen Einfluss auf unser Leben aus. Wir können jedoch eigenständig darüber bestimmen, in welchen Bereichen wir uns beeinflussen lassen. Ich habe schon vor Jahren beschlossen, Medien zum E-Learning zu nutzen und mich von bestimmten Medien fern zu halten.

Strategie 9: Übernimm die volle Verantwortung für dein Leben

Wenn du deine Probleme nicht löst, dann lösen deine Probleme dich. Für viele Menschen ist Verantwortung übernehmen negativ besetzt. Wenn ich die Verantwortung übernehme, dann bin ich schuld, bekomme ich eines auf den Deckel oder werde ich kritisiert, wenn‘s nicht funktioniert. Doch ohne Verantwortung für dein Leben oder deinen Erfolg geht’s auch nicht.

Verantwortung übernehmen macht frei

Erst wenn du die Verantwortung für dich, dein Vorankommen, deinen Beruf, deine Familie, deine Gesundheit übernimmst, kannst du diese Bereiche deinen Wünschen entsprechend frei gestalten. Du kannst dich selbst dafür entscheiden, der Steuermann beziehungsweise die Steuerfrau zu sein, oder von anderen Personen gesteuert zu werden.

Übernimm noch heute die Verantwortung
für dich, dein Leben und deinen Erfolg!

Dein täglich Verantwortung übernehmender

Guido – Autor: Guido Peternell

P.S.: Du kannst dich heute noch entscheiden, so weiterzumachen wie bisher und dafür die Konsequenzen tragen, oder es zu ändern, um (noch) erfolgreich(er) zu werden.

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