Nutzen geben als echtes Erfolgsrezept

Ganz egal ob du Unternehmer, Mitarbeiter oder Privatperson bist. Nutzen geben muss immer im Vordergrund deiner Tätigkeiten sein. Auch wenn du jetzt vielleicht in erster Linie an Geld denkst. In meinem Beitrag geht es nicht um Geld, sondern um Erfolg. Wenn du also erfolgreicher werden willst, dann solltest du anderen Nutzen bringen.

Die KundenNUTZEN-Treppe
Die KundenNUTZEN-Treppe | © by guidopeternell

Wenn du anderen etwas Gutes tust, dann macht dich das selbst erfolgreicher. Wenn du ihnen etwas lernst, ihnen Trost aussprichst, ihnen bei etwas hilfst, ihnen zuhörst, sie bei einem Projekt unterstützt oder ihnen einfach die helfende Hand entgegenstreckst, dann sicherst du dir ihre Dankbarkeit und kannst in den meisten Fällen mit ihrer Unterstützung rechnen.

Nutzen geben ist mein Lebensmotto

Schon als Lehrling habe ich jüngeren Lehrlingen mein Know-how weitergegeben. Der Dank dafür war, dass sie mich schätzten, die Arbeit vollbrachten, die ich ihnen aufgetragen habe und ich nur mehr kontrollieren musste, ob alles so war, wie es sich gehörte. Dem Motto „Nutzen geben“ bin ich auch als Fahrlehrer treu geblieben. Ich lernte meinen Fahrschülern in möglichst kurzer Zeit sicheres und selbstständiges Autofahren. Zum Dank dafür empfahlen sie mich aktiv weiter.

Auch in meiner Selbstständigkeit machte mich das Nutzen geben erfolgreicher. Ich habe mit meinem Know-how viele Unternehmer beraten und ihre Mitarbeiter weitergebildet. Das brachte den beratenen Unternehmen mehr Kunden und dessen Mitarbeitern gesicherte Arbeitsplätze. Viele profitierten auch privat davon und hatten dadurch ein glücklicheres Leben.

Nutzt du ihn oder nutzt du ihn nicht?

Heute gebe ich durch meine Beiträge wie diesem hier weiterhin Nutzen. Die Einen nutzen diesen und werden dadurch erfolgreich(er), die Anderen nutzen ihn nicht. Sie bleiben auf Status quo und wundern sich, warum sie auf der Stelle treten. Zudem gebe ich meinen Enkelkindern Nutzen, indem ich mit ihnen spiele, lerne, bastle oder irgendetwas anderes unternehme. Dafür bin ich für sie der beste Opa der Welt. Und das macht den Opa natürlich stolz und glücklich, auch wenn es oft anstrengend ist.

Du siehst also, dass sich das ganze Leben um Nutzen geben dreht. Es denken nur die wenigsten genauer darüber nach. Und weil die meisten von uns Kunden haben, will ich vom Nutzen geben die Brücke zum KundenNUTZEN schlagen. Das ist der Nutzen, den ein Kunde tatsächlich wahrnimmt. Er ist die Basis für Erfolg.

Was ist nun der KundenNUTZEN genau?

Produkte und Dienstleistungen bringen Kunden Nutzen. Der Grund- oder Mindestnutzen ist das Mindeste, das ein Produkt leisten können muss oder die Dienstleistung erbringen muss. Zum Beispiel muss man mit einem Handy telefonieren können (Grundvoraussetzung). Der ZusatzNUTZEN wäre das Image, das beispielsweise ein iPhone mit sich bringt. Es ermöglicht einfache Bedienung, viele Funktionen, lange Akkuhaltbarkeit und dergleichen. Um ein solches Handy zu besitzen, geben Menschen gerne mehr Geld aus.

Die KundenNUTZEN-Treppe
Die KundenNUTZEN-Treppe | © by guidopeternell

Wenn du dir die Treppe auf dem oberen Bild ansiehst, dann siehst du 5 Stufen. Diese Treppe heißt KundenNUTZEN-Treppe. Sie kann in jeder Lebenslage als Muster herangezogen werden. Egal ob du Chef, Mitarbeiter, Familienvater, Bruder, Schwester oder sonst irgendjemand bist. Wenn du als Mitarbeiter anhand dieser Treppe mit deinen externen oder internen Kunden (Kolleginnen und Kollegen) umgehst, wirst du ein toller Mitarbeiter, Kollege und dergleichen sein. In der Folge erkläre ich diese Treppe detailliert:

Stufe 1: Grundvoraussetzung

Zum leichteren Verständnis bringe ich das Fahrschul-Unternehmen als Beispiel. Um eine Fahrschule betreiben zu können benötigst du beispielsweise entsprechende Räumlichkeiten, Fahrlehrer, eine Bürokraft und Schulfahrzeuge. Dazu gehört auch noch eine gesetzliche Konzession, die entsprechende Qualifizierung und die gesetzlich einzuhaltende Dienstleistung. Die Liste ist nicht vollständig und dient nur als Beispiel! Dies sind Grundvoraussetzungen zur Betriebseröffnung.

Stufe 2: Erwarteter KundenNUTZEN

Das setzt der Kunde als Minimum voraus. Räumlichkeiten, die im Winter geheizt sind. Fahrlehrer, die geduldig sind. Er erwartet sich eine freundliche Ansprechperson, die ihn für seine Bedürfnisse ein entsprechendes Angebot präsentiert. Schulfahrzeuge die funktionieren und so weiter. Aber Achtung: Diese Stufe wird vom Kunden immer höhergeschraubt. Er wird immer aufgeklärter und es gibt immer vergleichbarere Mitbewerber am Markt.

Stufe 3: Erhoffter KundenNUTZEN

Auf dieser Stufe sammeln sich die Bedürfnisse des Kunden, von denen er bereits gehört hat, von Fahrschulen bereits erfüllt werden und von denen man am Markt bereits spricht. Er erwartet sie vielleicht nicht unbedingt, würde sie sich jedoch wünschen. Um beim Beispiel der Stufe 2 zu bleiben wären das auf dieser Stufe Räumlichkeiten, die im Winter und Sommer gut temperiert sind. Fahrlehrer, die geduldig und freundlich sind. Eine versierte und freundliche Bürokraft. Funktionierende und saubere Schulfahrzeuge und dergleichen. Ab dieser Stufe wird der Kunde immer zufriedener. Nur zufriedene Kunden TUN leider NICHTS. Sie empfehlen dich NICHT weiter.

Stufe 4: Unerwarteter KundenNUTZEN

Auf dieser Stufe kannst du deine Kunden überraschen, wenn du ihnen Räumlichkeiten bietest, die leicht auffindbar, leicht zugänglich, übersichtlich, sauber, hell und freundlich sind. Die im Winter wie im Sommer gut temperiert sind. Wenn du mit Fahrlehrer arbeitest oder einer von ihnen bist, der aufmerksam, höflich, freundlich, geduldig, einfühlsam, gepflegt und liebenswert ist. Oder wenn du eine Bürokraft bist, die gut beratet, versiert, freundlich, schnell und immer erreichbar ist. Wenn du Schulfahrzeuge hast, die funktionieren, leicht fahrbar, sauber, übersichtlich und sonst noch was sind.

Auf dieser Stufe stellt sich bereits Begeisterung ein. Begeisterte Kunden erzählen ihre Erlebnisse nur 2 bis 3 Personen weiter. Unzufriedene jedoch erzählen ihre negativen Erlebnisse nicht mehr nur 11-15 Personen weiter, sondern durch die sozialen Medien leider hunderten weiter.

Stufe 5: Verblüffender KundenNUTZEN

Diese Stufe ist die Königsstufe. Auf dieser Stufe produzierst du für dich am laufenden Band Image. Auf dieser Stufe kannst du alle (Kunden, Chef, Kollegen, Verwandte, Bekannte) positiv überraschen. Das ist die Stufe, auf der du die meisten Menschen zu deinen Fans machen kannst. Wenn du diese Stufe beherrschst, dann wirst du AKTIV weiterempfohlen. Es ist die Stufe der vielen tausend Kleinigkeiten, in denen du spitze werden solltest.

Demzufolge ist es wichtig, spürbaren Nutzen zu geben und das zu kommunizieren. Dabei ist es egal, ob du Angestellter oder Unternehmer bist. In der Regel entscheidet sich der Kunde für den Fahrlehrer oder das Unternehmen, das ihn für sein Geld den höchsten Nutzen bringt. Und auch viele Freunde entscheiden sich für die Menschen, die ihnen Nutzen bringen.

Für deinen Erfolg!

Dein immer gerne Nutzen gebender

Guido – Autor: Guido Peternell

P.S.: Mehr zu diesem Thema im nächsten Beitrag: „KundenNUTZEN – Der Erfolgsmagnet“.

P.P.S.: Nutzen geben ist eine Kunst, die du lernen und üben kannst. Dadurch wirst du automatisch erfolgreicher.

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