Motiv ist die beste Motivation

Welches Motiv hast du, um täglich aufzustehen, dein Bestes zu geben und damit zu den Besten zu gehören? Was treibt dich täglich an? Ist es dein absoluter Wille, ein bestimmtes Ziel zu erreichen oder einfach so in den Tag hinein zu leben, zu arbeiten oder zu träumen?

Was ist dein Motiv?

BusinessKind01-3Ist dein Motiv die Lust, etwas zu schaffen, was du dir vorgenommen hast? Egal ob du Angestellter oder Unternehmer bist, du hast immer ein Motiv, das zu tun, was du tust oder nicht tust. Egal ob das Motiv Leistung erbringen oder einfach faul abhängen ist. Egal ob das Motiv neues lernen oder an alte Zöpfen festzuhalten ist. Egal ob das Motiv neu erlerntes umzusetzen oder einfach nur weiterwursteln ist. Du hast immer ein Motiv.

Kontinuierlich verbessern

verbessern01-3Erfolgreiche Menschen versuchen immer, alles was sie tun, so gut wie möglich zu tun. Somit ist ihr Anspruch (Motiv), sich ständig zu verbessern und weiter zu entwickeln. Und ich denke, dieses Motiv hast du auch, sonst würdest du diese Zeilen gar nicht lesen. Und glaube mir, es ist ein gutes Motiv, denn der Durchschnittsmensch verbraucht sein halbes Leben mit Schlaf (24 Jahre) und mit Fernsehen (12 Jahre). Somit haben Menschen nur mehr das halbe Leben Zeit, um es erfolgreich und sinnvoll zu gestalten.

Lernen von Vorbildern

Red Bull01-3Meine Devise lautete immer, von erfolgreichen Menschen zu lernen. Und unter erfolgreichen Menschen verstehe ich die Besten der Branche. Solche Menschen sind zu jeder Zeit bereit, schnell, effizient und effektiv auf neue Entwicklungen zu reagieren. Ganz egal, ob das intern oder extern ist. Solche Menschen haben die beiden Negativwörter „geht nicht“ aus ihrem Wortschatz gestrichen. Für solche Menschen gibt es auch keine schlechte Kritik. Beschwerden oder Reklamationen sehen sie als Chance, daraus neue verbesserte Lösungen zu entwickeln. Solch ein Motiv ist die Motivation, täglich an seinem Alleinstellungsmerkmal zu arbeiten. Wann beginnst du damit?

Kennst du deine Triebfeder?

Triebfeder01-3Ja wenn das alles so leicht wäre. Kennst du dein Motiv, das dich antreibt? Und kennst du auch den inneren Schweinehund, der wie ein Klotz an deinem Bein hängt und dich nicht abheben lässt? Oder noch schlimmer, dich immer weiter nach unten zieht? Gleichgesinnte findest du in dieser Situation sehr schnell. Wer sudert oder jammert findet sofort Menschen, die in dieselbe Kerbe schlagen. Und gegenseitiges Aufschaukeln beschleunigt den Niedergang.

Die Bremsen im Gehirn

Bremse im Gehirn01-4So wie du im Auto Bremsen hast, hast du auch welche im Gehirn. Wenn du sie nicht löst, kommst du nicht vom Fleck. Und wenn du nicht vom Fleck kommst, kannst du weder erfolgreicher noch glücklicher leben. Lothar Seiwert nennt diese Bremsen im Kopf Paradigmen. Dein Glaube, etwas nicht zu schaffen hält dich davon ab, in deinem Leben die nächste Dimension zu erreichen. Dein Glaube, der Kunde kann nicht mehr bezahlen hält dich davon ab, bessere Preise zu erzielen. Dein Glaube, nicht so gut rechnen zu können hält dich davon ab, deine Preise wirtschaftlich zu kalkulieren.

Mister 110 Prozent

110 Prozent01-3Ist dein Motiv Perfektionismus, dann gibst du dich nur mit perfekten Ergebnissen zufrieden. Bevor du etwas falsch machst kommst du erst gar nicht zum Projektstart, da du das Konzept zum x-ten Mal überarbeitest. Und immer wieder fällt dir etwas ein oder auf, das du noch besser machen könntest. Das kannst du jedoch auch nach dem Projektstart noch machen. Geschwindigkeit ist heute das Doping für Erfolg. Besser schlecht gestartet als gut gezögert sollte dein Motiv sein.

Hektik ist ansteckend

Hektik01-3Wenn du Angst hast, mit deinen Projekten nicht fertig zu werden, dann könnte dein Motiv Hektik sein. Wie der oben beschriebene Schnellstart hat nichts mit Hektik zu tun. Der Hektiker hat‘s ständig eilig und tut sich dabei schwer, angefangenes auch fertig zu bringen. Wenn du dich in dieser Kategorie Mensch wieder findest, dann solltest du vom Gas gehen, Termine streichen, die dich deinem Ziel nicht näher bringen und dir mehr Zeit für dich, deine Familie und Freunde nehmen.

Bist du so stark oder tust du nur so?

stark01-3Bist du der Fels in der Brandung dann kann dein Motiv Stärke sein. Stärke ist immer gut, so lange sie nicht zum Krampf wird. Wenn du nur stark wirken willst, um deine Schwächen und Gefühle zu verstecken, dann kann Stärke für dich demotivierend sein. Demotivation ist auf Dauer sehr ungesund. Abhilfe dagegen ist, menschlicher gegenüber Kollegen, Mitarbeiter und auch anderer Personen zu werden. Niemand kommt ohne Nähe und Unterstützung anderer aus.

Everybody’s Darling

Everybodys Darling01-3Ist dein Motiv, der „Liebling der Nation“ zu sein dann muss ich dich enttäuschen. Diesen Status kann kaum jemand erreichen. Auch ich musste diese Erfahrung machen und lernen, da und dort auch nein zu sagen. Du kannst es nicht allen recht machen. Ich musste lernen, meine eigenen Bedürfnisse auch ernst zu nehmen. Seitdem vertrete ich klar meine Meinung, auch wenn diese anderen missfällt. Und das Schöne daran ist, dass es von den meisten geschätzt wird.

Im Schweiße meines Angesichts

Schweiß01-3Und wenn du nach dem Motto: „Ohne Fleiß kein Preis“ lebst, dann kann dein Motiv „anstrengen“ sein. Das war auch einer meiner Glaubenssätze, weil ich ihn in meiner Kindheit immer wieder gesehen und gehört habe. Ich habe jedoch gelernt, dass ich mich nicht immer und bei allem anstrengen muss, um gute Ergebnisse einzufahren. Es gibt auch Wege zum Ziel, die nicht umständlich und anstrengend sind. Seitdem ich so denke, mache ich meine Arbeit viel lockerer und entspannter. Heute zählt für mich nur mehr das Ergebnis und das ist gut so.

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– Autor: Guido Peternell

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