Mindset – vom Modewort zum Erfolgsbaustein

Wenn du dich mit dem Thema Erfolg auseinandersetzt, dann stößt du immer wieder auf das Wort Mindset. Ich wollte genau wissen, was es bedeutet und vor allem, was dahintersteckt. Wenn dich das auch interessiert, dann ist dieser Beitrag richtig und wichtig für dich.

Mindset - vom Modewort zum Erfolgsbaustein
Mindset – vom Modewort zum Erfolgsbaustein | © by guidopeternell

Die Übersetzungen des englischen Wortes Mindset bedeuten laut woerterbuch.info: (geistige) Haltung, Denkart, Denkweise, Einstellung, Gedankengut und Mentalität. Die Synonyme dafür sind noch vielfältiger, wobei alle mit unserer Denkweise zu tun haben.

Unser Mindset – die Verantwortung liegt bei uns selbst

Unser Mindset ist dafür verantwortlich, wie wir heute leben und was wir in unserem Leben bisher alles erreicht haben. Wenn dieser Zustand nicht so ist, wie wir ihn gerne hätten, dann können nur wir selbst etwas daran ändern. Wenn du zum Beispiel „so genannte Freunde“ hast, die dich nur ausnutzen, wenn du Mitte des Monats kein Geld mehr auf dem Konto hast, wenn du dich nicht selbstbewusst genug fühlst und dergleichen, dann ist dein Mindset dafür verantwortlich.

Die Mindset-Synonyme und deren weitreichenden Folgen

DEIN Mindset ist DEINE persönliche Sammlung von Glaubenssätzen, Überzeugungen, Prinzipien, Denkmustern, Einstellungen, Philosophien und dergleichen, die DU zu den Themen DEINES Lebens hast. Diese Sammlung bestimmt über dein Leben, dein Denken, dein Fühlen und dein Handeln. Sie ist für DEINEN Erfolg oder deinen Misserfolg verantwortlich.

Ich hatte das Mindset eines angestellten Fahrschullehrers

Als ich 2013 selbstständig wurde, hatte ich das Mindset eines angestellten Fahrschullehrers. Auch wenn ich damals die meiste Zeit bereits Geschäftsführer-Tätigkeiten ausübte, war ich als Angestellter immer noch mehr fremd- als selbstbestimmt und hatte bis dahin nie gelernt, selbstständiger Unternehmer zu sein. Wozu auch, denn es kam bis dahin immer mein Gehalt regelmäßig auf mein Konto.

Panik und Existenzängste als Teil meines Mindsets

Von einem Tag auf den anderen war das durch meine Selbstständigkeit nicht mehr der Fall. Kunden hatte ich auch noch keine, da ich ja erst meine Firma gegründet habe. Ich musste also schnellstens etwas unternehmen, um für unseren (meinem und meiner Familie ihren) Unterhalt zu sorgen. Das versetzte mich in meiner Anfangsphase in Panik und es plagten mich diverse Existenzängste, die damals Teil meines Mindsets waren.

Was sollte ich also tun, um meinen Ängsten zu entkommen? Seminare besuchen? Bücher lesen? Wann soll ich das denn machen? Womit soll ich das bezahlen? Ich muss ja arbeiten und Geld verdienen! Diese Denkweise war noch immer meinem Mindset als angestellter Fahrschullehrer geschuldet und nicht dem eines selbstständigen Jungunternehmers.

Ein Buch veränderte mein Mindset schlagartig

Da sich trotz meiner Flucht in die Arbeit meine Ängste nicht verringert haben, entschied ich mich, Geld und Zeit in das mir von einem Freund empfohlene Buch Dale Carnegies: Sorge dich nicht, lebe* zu investieren. Es war das erste Buch, das mein Mindset schlagartig veränderte und mir in meinem weiteren Leben Hilfestellung brachte.

Sorge dich nicht, lebe von Dale Carnegie
Sorge dich nicht, lebe von Dale Carnegie | © by guidopeternell

Meinen damaligen Glaubenssatz: „Ohne Fleiß kein Preis“ wandte ich bis dahin nur in meiner täglichen Arbeit an, ohne meine persönliche Weiterentwicklung dabei mit einzubinden. Da mir das Buch „Sorge dich nicht, lebe“ guttat und meine Existenzängste verringerte, begann ich, mehr Geld und Zeit in meine Weiterbildung zu investieren. Weitere Bücher von Dale Carnegie (siehe Bild oben) folgten. Sie waren eine Investition in meine Zukunft, obwohl ich damals immer noch glaubte, kein Geld und keine Zeit dafür zu haben.

Ich war bereit, dazu zu lernen

Mein daraus entstandenes neues Mindset ließ mich verstehen, dass ich nur mit meiner eigenen Persönlichkeit mein Business auf ein gesundes Fundament stellen kann, denn wer will sich schon von jemandem beraten lassen, der seine Weiterentwicklung vernachlässigt oder gar verweigert?

Mit meiner Entscheidung selbstständig zu werden, fing die Weiterentwicklung zwischen meinen beiden Ohren an. Mein Mindset begann aus alten Spurrillen herauszugleiten und eine neue Spur zu finden. Meine eigene Spur – die Spur des Guido Peternell. Vorbei war es mit der Zeit, in der ich in der Früh aufstand, in die Arbeit fuhr und meine Chefin mir sagte, was ich zu tun hatte.

Ich war bereit, für meinen Erfolg immer mehr zu tun

Ich musste vorerst alles selbst in die Hand nehmen. Meine Organisation, meine Zeiteinteilung, meine Kundenakquise und vieles mehr. Das war nicht zwischen 08:00 Uhr und 17:00 Uhr zu schaffen. Und hier bewahrheitete sich mein nächster Glaubenssatz, den ich immer wieder hörte: „Wenn du selbstständig wirst, musst du selbst und ständig arbeiten“. Das machte mir jedoch nichts aus denn mein sich verbesserndes Mindset sagte mir damals: „Guido, du brennst für die Sache, du wolltest immer schon selbstständig sein und deshalb hast du dafür auch die notwendige Motivation beziehungsweise Energie!“

Ich wusste, ich muss zuerst geben bevor ich etwas bekomme

Mein neues Mindset lehrte mich, dass ich als Jungunternehmer nicht schnell reich werden kann, dass sich jedoch harte Arbeit auf Dauer auszahlen wird. Ein Bauer muss auch zuerst seine Saat ausbringen, bevor er das Ergebnis ernten kann. Oder ich musste auch zuerst neun Jahre die Schulbank drücken und lernen, um danach als Lehrling mein erstes Geld verdienen zu dürfen.

Als ich dann ausgelernt war und meine Gesellenprüfung hatte, war ich auf der untersten Ebene der Gehaltsskala eingestuft. Um mehr zu verdienen musste ich mich die Karriereleiter hocharbeiten und bessere oder auch mehr Leistung erbringen. Das konnte ich nur, indem ich mich weiterentwickelte, mein Mindset verbesserte sowie konzentrierter, konsequenter und disziplinierter an meiner Karriere arbeitete.

Zwei interessante Fragen

„Wieviel Geld hast du in deinem bisherigen Leben für materielle Dinge (Wohnung, Haus, Kraftfahrzeuge…) ausgegeben?“

Diese Frage stelle ich gerne in meinen Seminaren. Ich lass die Teilnehmer ein paar Minuten darüber nachdenken und am Ende der Nachdenkzeit eine ungefähre Zahl in Euro auf ein Blatt Papier schreiben.

Danach stelle ich eine weitere Frage:

„Wieviel Geld hast du in deinem bisherigen Leben in deine persönliche Weiterentwicklung investiert?“

Auch diese Zahl lasse ich auf das Blatt Papier schreiben. Nicht für deine Ausbildung, denn die ist in den meisten Fällen (für uns) gratis und ich hoffe nicht umsonst. Für die Weiterentwicklung deiner eigenen Persönlichkeit, mit der du die meiste Zeit deines Lebens deinen Unterhalt verdienen wirst. Du wirst dir sicher vorstellen können, dass die meisten meiner Teilnehmer erstaunt sind, wenn sie die Differenz der beiden Zahlen sehen.

Ich bin nicht da, um dein Leben umzukrempeln

Nein, das musst du schon selbst tun. Mit meinen unermüdlichen Beiträgen hier zeige ich dir Schritte und Strategien, wie du erfolgreich(er) werden kannst. Umsetzen musst du schon selbst. Wenn du es nicht tust, dann ändert sich für dich nichts. Alles bleibt gleich. Du wirst immer dieselben Ergebnisse einfahren wie bisher und dein Wunsch, erfolgreicher zu werden, wird NUR ein Wunsch bleiben.

Meist gebrauchte Ausrede: „Ich habe keine Zeit dafür“

Diese Aussage bedeutet, dass du nicht bereit dafür bist, Zeit dafür aufzuwenden! Wenn du trotzdem erfolgreich(er) werden möchtest, ohne Zeit dafür zu investieren ist es so, als würdest du einen Lottogewinn erwarten, ohne in einen Lottoschein zu investieren. Oder der Bauer reichlichen Ernteertrag erwarten, ohne in Saatgut zu investieren. Genauso ist es, wenn du sagst, dass du keine Zeit dafür hast. Wenn du keine Zeit oder kein Geld ins erfolgreich(er) werden investierst, dann wirst du keine erfolgreicheren Ergebnisse erzielen.

Opfer bringen gehört dazu

Ich lerne täglich und werde es bis zu meinem Lebensende so beibehalten. Die Zeit nehme ich mir und spare sie bei unnützen Dingen wie Handy, WhatsApp, Soziale Medien… ein. Dafür verlasse ich regelmäßig meine Komfortzone und bringe auch das eine oder andere Opfer dafür. Ich lege mich nicht um 20:15 Uhr auf die Couch und sehe fern. Stattdessen ziehe ich mir ein Lernvideo rein, lese in einem interessanten Buch oder höre mir ein Hörbuch an.

Immer up to date

Ja, das tu ich für meinen Erfolg und meine Kunden erwarten von mir, dass ich immer zeitgemäß oder auf dem neuesten Stand bin. Wann hast du dein letztes Buch gelesen, mit dem du dich in deiner Persönlichkeit weiterentwickeln kannst? Ist das schon lange her? Mit dem folgenden kleinen Rechenbeispiel will ich dir verdeutlichen, wieviel Bücher du mit nur 10 Minuten Zeitaufwand pro Tag in einem Jahr lesen kannst:

10 Minuten am Tag ergibt 3.650 Minuten oder 61 Stunden im Jahr. Die durchschnittliche Lesedauer beträgt zirka 80 Seiten pro Stunde. Das ergibt auf das Jahr gerechnet 4.880 Seiten oder zirka 24 Bücher mit á 200 Seiten. Mit NUR 10 Minuten Lesen pro Tag kannst du pro Monat zirka 2 Bücher lesen und dich dadurch persönlich weiterentwickeln. Wann startest du damit? Warum nicht heute?

Für deinen Erfolg!

Dein sich täglich weiterbildender

Guido – Autor: Guido Peternell

P.S.: Im nächsten Beitrag verrate ich dir „5 Erfolgsbausteine, die zum Mindset gehören“.

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2 thoughts on “Mindset – vom Modewort zum Erfolgsbaustein

  1. Dietbert Walter

    „Wieviel Geld hast du in deine persönliche Weiterbildung investiert“ … das war der Satz den ich von Guido in einer Inhouse-Weiterbildung bei der Fahrschule V3 Ende 2014 gestellt bekam … und er berührte mich. Denn zum ersten Mal wurde mir bewusst … viel zu wenig!
    Was folgte: Ich beschloss jährlich 12 Tage Weiterbildung zu besuchen. Beim Fahrlehrerverband, bei Automobilkongressen, aber auch beim Hotel- und Gaststättengewerbe, bei Unternehmensberatungen, bei Speakern aus allen Bereichen.
    Was folgte: Meine eigene tägliche Arbeit wurde bewusster, intensiver und mit neuen Erfahrungen erfolgreicher. Auch ein Buch im Urlaub zu lesen wurde zur Pflicht.
    Und das Beste: Die Work-Live Balance gelang mir immer besser.
    Und alles ausgelöst durch diese belanglose Frage: „Wieviel hast Du …
    Danke Guido.

    Antworten
    1. Guido Peternell Beitragsautor

      Hallo Dietbert,

      danke für deinen Kommentar. Es freut mich wenn sich jemand traut, seine Meinung hier kundzutun. Jetzt sind das schon wieder mehr als 4 Jahre her. Wie schnell doch die Zeit vergeht.

      Wir sprachen schon einige Male darüber, wie dich diese eine Frage berührt hat und welche Konsequenzen du daraus gezogen hast. Noch mehr freut mich, dass sich deine Arbeit und deine Work-Live Balance dadurch positiv verändert haben. Weiter so mein Freund.

      Ich freu mich auf ein Wiedersehen.
      Liebe Grüße nach Idstein

      Guido 🙂

      Antworten

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