Marketingmix im Fahrschulmarketing

Marketingmix und Fahrschulmarketing sind in der Fahrschulbranche (zu) oft zwei vernachlässigte Notwendigkeiten. In der Branche hängt das Fahrschulmarketing wie auch der Marketingmix viel zu oft von den Mitbewerbern ab. Wenn die etwas machen, dann mache ich das auch.

Marketingmix für Fahrschulen

Marketingmix und diverse Werbemittel © by www.inline.at

Dabei habe ich in den vorangegangenen Beiträgen bereits erklärt, wie wichtig das Fahrschulmarketing und das „anders sein“ ist. Und der Marketingmix ist ein wichtiger Teil davon. Diesen Teil werde ich im heutigen Beitrag erläutern und verständlicher machen. Dabei gehe ich davon aus, dass du deine Unternehmensziele definiert hast und daher weißt, wo du mit deinem Unternehmen hinwillst. Die Marktanalyse lasse ich außen vor, da ich davon ausgehe, dass die meisten der Leser bereits eine Fahrschule eröffnet haben oder in einer Fahrschule arbeiten.

Produkt, Preis, Vertrieb und Kommunikation im Marketingmix

Im Marketingmix spricht man von den wichtigsten 4P’s: Product (Produktpolitik), Price (Preispolitik), Place (Distributionspolitik) und Promotion (Kommunikationspolitik). Da ich jedoch in der deutschen Sprache bleiben will habe ich mich für Produkt-, Preis-, Vertriebs- und Kommunikationspolitik entscheiden. Um seine Ziele mit der Fahrschule zu erreichen, müsst du konkrete Maßnahmen setzen. Dafür brauchst du den Marketingmix. Wie setzt du jetzt im Marketingmix deine Marketinginstrumente richtig ein?

Marketingmix Produkt oder Dienstleistung

Das wahrscheinlich „wichtigste P“ im Marketingmix ist das Produkt. Ohne überzeugendes Produkt – im Falle einer Fahrschule also die angebotene „Führerscheinausbildung“ – wirst du dich am Markt nicht auf Dauer behaupten können. KundenNUTZEN und MehrWERT sind neben der qualitativ hochwertigen Ausbildung die wichtigsten Komponenten.

In der Produktpolitik ist das richtige Angebot für deine Zielgruppe entscheidend. Da die meisten Fahrschulen 80 Prozent ihres Umsatzes mit der Klasse B erwirtschaften, sollte dein Angebot dieser Zielgruppe auf den Leib geschnitten sein. Ein Großteil dieser Zielgruppe geht noch in die Schule. Wenn in deiner Fahrschule die Unterrichtsmethoden ähnlich wie in der Schule sind, wird das deine Kunden nicht vom Hocker reißen.

Die meisten Menschen sind bereit zu lernen, aber nur die wenigsten, sich belehren zu lassen. (Winston Churchill)

Frontalunterricht hat mehr Nachteile als Vorteile. Begeisterung löst du damit bei deinen Fahrschülern keine aus. Gefragt sind also alternative Unterrichtsmethoden, die alle Lerntypen miteinbeziehen. Diverse Auflockerung bringen auch Konzentrationsübungen, Lernspiele, Rätsel zur Lösung von Aufgaben oder Kleingruppenarbeiten. Lernspiele bringen beispielsweise methodische Vielfalt in den Unterricht, fördern das soziale Verhalten der Teilnehmer und motivieren zur aktiven Mitarbeit.

Marketingmix Preisgestaltung

In der Branche tummeln sich Fahrschulbetreiber, die gerne Rabatte geben und Preis-Aktionen fahren. Wissenslücken, Glaubenssätze und fehlendes Know-how sind dafür verantwortlich. Ein negativer Glaubenssatz ist, dass man selbst nicht teurer als der Mitbewerber sein darf. Ein weiterer ist, dass es die Kaufkraft in der Gegend nicht zulässt, einen höheren Preis zu verlangen und ein anderer ist, dass sich die Jugend keinen höheren Preis leisten kann.

Wenn du das glaubst (Glaubenssatz), dann hast du RECHT. Es gibt jedoch viele Beweise am Markt, dass es auch anders gehen kann. Glaubenssätze sind Schranken in deiner Denkweise, also deinem Kopf. Die werden so lange geschlossen bleiben, bis du sie öffnest oder durchbrichst. Sobald du erfahren hast, dass auch ein höherer Preis durchsetzbar ist, kannst du deine Glaubenssätze abbauen und betriebswirtschaftlich kalkulierte Preise verlangen. Das wichtigste dabei ist, dass der Wert deiner Leistung den Preis rechtfertigt, also deine Ausbildung preisWERT ist.

Ein Hauptgrund, warum fähige Leute nicht vorankommen ist, dass sie sich nicht von negativen Glaubenssätzen trennen können.

Marketingmix Vertrieb

Unter der Vertriebspolitik legst du im Marketingmix fest, wo du deine Führerscheinausbildung anbieten und welche Vertriebswege du dafür nutzen willst. Verkaufbar ist deine Leistung nur, wenn sie den potenziellen Kunden erreicht. Ohne Kontakte keine Kontrakte. Demzufolge müssen die richtigen Vertriebswege gut durchdacht sein. Hier ein Beispiel:

DIN-lang Karten mit Gewinnspielabschnitt und Responsekarten eignen sich sehr gut als Werbemittel. Sie sind preiswert und multifunktionell einsetzbar. Sie können mehrere Aufgaben gleichzeitig übernehmen. Einerseits als Ankündigung des Gewinnspiels und andererseits gleichzeitig als Gewinnspielabschnitt, als Feedbackkarte und als Postwurf.

Marketingmix im Fahrschulmarketing: Musterwerbemittel

Musterwerbemittel DIN-lang Karte und Banner © by www.inline.at

Die DIN-lang Karte kann von PR-Teams vor Schulen, Einkaufszentren, am Bahnhof, vor und in Discos oder in IN-Lokalen verteilt werden. Ebenso bei Partnerunternehmen aufgelegt und verteilt werden. Mit dem Internetbanner kann der User auf deiner Webseite zum Gewinnspielformular geführt werden. Plakate, Flugblätter, Direkt-Mailings und Inserate können die Ankündigung unterstützen.

Marketingmix Kommunikationspolitik

Im 4.P des Marketingmix musst du dafür sorgen, dass deine Aktivität bei deiner Zielgruppe ankommt. Der Empfänger deiner Botschaft muss wissen, was läuft und dass ihn ein Mehrwert erwartet. Ohne Mehrwert (zum Beispiel die Gewinnspielpreise) kein Interesse. Die oben beschriebene klassische Werbung wird in diesem Punkt durch verkaufsfördernde Maßnahmen unterstützt.

Unter Verkaufsförderung versteht man Maßnahmen, die zum besseren Verkauf führen. Die durch die oberen Maßnahmen gewonnenen Interessenten müssen angesprochen werden. Dazu zählt die Qualität der Werbemittel und wie du professionell Interessenten ansprichst. Schnuppertraining am PC oder Fahrsimulator, kleine Giveaways, QR Code, Messepreise und der gleichen motivieren potentielle Kunden bewusst und unbewusst zum Kauf.

Probieren weckt die Lust zum Kauf. (Euripides)

Auf allen Ebenen ist Qualität gefragt, denn Verkaufsförderung findet ebenso auf allen Ebenen statt. Geschulte Mitarbeiter, hochwertiges Displaymaterial, schön gestaltete Schaufenster, ein passabler Verkaufsraum, diverse kleine Geschenke wie Luftballons für Kinder, Stundenpläne für Schüler, Kugelschreiber, Feuerzeuge, Schreibblöcke, Sturmhauben mit Fahrschullogo sind nur ein paar Beispiele dafür. Oft können die einfachsten Maßnahmen die Kauflust potenzieller Kunden enorm steigern.

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13 Gratis-Tipps, die dein Fahrschulmarketing sofort verbessern © by Guido Peternell

PS: Das war Teil 4 meines 10-teiligen Kurses zum Thema Fahrschulmarketing. Ich hoffe, dass du mit meinen Empfehlungen so richtig durchstarten kannst und dass wertvolle Inhalte für dich dabei waren. Falls du noch Fragen hast, schreib mir und „Like“ meine Facebook Seite, um auch weiterhin Tipps und Tricks zu erhalten!

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