Ist der Ruf erst ruiniert, lebt’s sich gänzlich ungeniert! Teil 3

Ruf und Image sind auch in diesem Beitrag themenbestimmend. Schön, dass Sie auch beim letzten Teil dieses Artikels wieder dabei sind. Heute geht es konkret um das Teammeeting, der Vorstellung der Umfrageergebnisse, die Überprüfung des Leitbildes, der Festlegung des Chancenpotentials und um sonstiges, das auch noch zu beachten ist.

blog_Teammeeting02-3 Im Teammeeting wird das Vorhaben erklärt. Dabei werden alle Mitarbeiter mit dem Vorhaben, am Ruf wie auch am Image etwas zu ändern, vertraut gemacht. Sie müssen Ihren Mitarbeitern bei dieser Erklärung verständlich machen, wie wichtig die klare Positionierung am Markt ist. Diese sollten dabei verstehen, dass dadurch ihre Arbeitsplätze gesichert werden. Ihre Bereitschaft für Veränderung und ihre Motivation sind ausschlaggebend für das Erreichen des angestrebten Firmenbildes.

blog_Teammeeting02-5In dieser Phase teilen Sie Ihren Mitarbeitern mit, welche wesentliche Rolle sie bei der Umsetzung spielen. Ihre Mitarbeit wird nicht nur bei der Umsetzung von Aktivitäten erwünscht sein, sondern beginnt bereits mit dem ersten Schritt der Zieldefinition zu einem (noch) besseren Ruf. Erst wenn sich jeder Mitarbeiter mit dem erarbeiteten Leitbild identifiziert, ist eine sinnvolle Ausgangssituation geschaffen. Jeder Mitarbeiter erhält die Analyse der Umfrageergebnisse und die Schlussfolgerungen daraus. Daraufhin wird das Ergebnis diskutiert.

blog_Teammeeting02-4Sollte noch kein Unternehmensleitbild vorhanden sein, wird eines gemeinsam erarbeitet. Ein bereits bestehendes wird in einer Gruppenarbeit hinterfragt. Weiters wird erarbeitet, wie sich die Mitarbeiter den Ruf und das Image der Fahrschule in Zukunft vorstellen. Nach der Präsentation der Gruppenarbeiten werden die Punkte, die sich überschneiden hervorgehoben. Im Anschluss daran wird unter Berücksichtigung der erarbeiteten Punkte eine klare Aussage zum Image der Zukunft formuliert.

blog_Ergebnis01-3An Hand der Umfrageergebnisse und dem erarbeiteten Imageziels können Abweichungen erkannt werden. Solche stellen ein Chancenpotential dar. Jede Verbesserung der Abweichung erhöht die Chance einer Zielerreichung in Richtung Ruf- und Imageverbesserung. Anschließend werden diese Punkte gelistet, nach Prioritäten gereiht und ein Aktionsplan erstellt.

blog_Aktionsplan01-3Dieser erstellte Aktionsplan beinhaltet, wer, was, womit, bis wann zu erledigen hat. Jeder Mitarbeiter erhält seinen eigenen Aktionsplan. An einem Ort, der für alle Mitarbeiter zugängig ist, wird ein vergrößerter Aktionsplan ausgehängt. Darauf kann jeder verfolgen, wie sich das Projekt entwickelt.

Der Erfolgsfaktor Mitarbeiter ist wie auch im Team sehr wichtig. Trotzdem sollten Sie die Umfrage nur im Kreise Ihres Kernteams durchführen. Um das Projekt erfolgreich abzuschließen, muss das gesamte Team hinter dem Folgekonzept stehen. Deshalb ist das oder sind die Teammeetings wichtig. Nur gemeinsam können Sie Ihre Ruf- und Imageziele erreichen.

Noch ein paar Worte zum Umgang mit den Befragten

blog_Befragte01-3Es muss Ihnen bewusst sein, dass bei den Befragten diverse Vorurteile bestehen. Bei manchen von ihnen kann gewisse Unsicherheit vorherrschen oder Scheu vorhanden sein. Diese Umstände sind bei jedem Kontakt mit einem Befragten zu berücksichtigen. Alles prägt das Unterbewusstsein des Befragten und beeinflusst damit auch seine Bereitschaft, auf die Fragen zu antworten.

Der erste Eindruck ist dafür ausschlaggebend, ob das Gespräch einen für alle Beteiligten positiven Verlauf nimmt. Sie sollten deshalb darauf Wert legen, die Umfrage jemanden durchführen zu lassen, der diesen Ansprüchen gerecht wird.

blog guido peternell: Aus Fehler kann man lernenAus Fehlern kann man lernen! Es ist noch nie ein Meister vom Himmel gefallen. In der Folge liste ich Ihnen ein paar Fehlerquellen auf, die es zu vermeiden gilt. Diese können sein, dass im Vorfeld zu wenig überlegt wurde, die Umfrage nicht mit den richtigen Personen durchgeführt wird, die Interviewer sich nicht genau im Fragebogen auskennen oder die Befragung nicht ernst genug nehmen, Ihr Team nicht genau versteht, wie wichtig es ist, sich am Markt mit gutem Image zu positionieren, Ihr Team nicht genug motiviert ist, der Aktionsplan nicht kontrolliert oder eingehalten wird und dgl.

Sie sehen also, es gibt einiges an Fallstricken, die diese Aktion zum Scheitern bringen könnte. Nicht wenn Sie in der Umsetzung konsequent vorgehen und professionell controllen.

PS: Ich freue mich über jedes Feedback hier unten über die Kommentarfunktion.

– Autor: Guido Peternell

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