Ist der Ruf erst ruiniert, lebt’s sich gänzlich ungeniert! Teil 2

Danke, dass Sie wieder dabei sind. Das zeigt mir, dass Ihnen die Themen Ruf und Image auch sehr wichtig sind. Im heutigen Beitrag geht es rein darum, aufzuzeigen, wie Sie Ihr eigenes Image erkennen können. Dazu besprechen wir die Planung, Durchführung und Auswertung der Imageumfrage. Viel Spaß beim Lesen und viel Erfolg beim Umsetzen.

blog_Umfrage01-3Ihr eigenes Image können Sie durch eine Image Umfrage eruieren. Es gibt viele Meinungsforschungsinstitute, die solche Umfragen durchführen. Wenn Sie das Weltgeschehen verfolgen, wissen Sie, wie meinungsbildend solche von den Umfrageinstituten durchgeführten und den Medien verbreiteten Meldungen sind. Ich denke da zum Beispiel an das läppische Wort „Rezession“, das schon beim Aussprechen eine Rezession auslöst. Oder das Wort „Krise“, das sofort die Brieftaschen der Konsumenten verschließt und das Geld punkern lässt.

blog_teuer01-3Meist sind jedoch solche Umfragen sehr teuer. In dieser Artikelreihe zeige ich Ihnen, wie Sie selbst eine solche Umfrage durchführen können. Dazu sollten Sie auch Ihr Kernteam einbeziehen. Das hat den Vorteil, dass Sie aussagekräftige Inhalte bekommen.

blog_Fragebogen01-3Zur Durchführung erstellen Sie einen Umfragebogen nach Ihren Bedürfnissen. Ein Muster eines solchen Umfragebogens können Sie am Ende dieser Seite downloaden. Anschließend holen Sie Ihr Kernteam zu einer Besprechung zusammen und erklären ihm Ihr Vorhaben. Gemeinsam erörtern Sie in dieser Besprechung, wer die Umfrage durchführen soll.

blog guido peternell: Briefing der MitarbeiterDanach briefen Sie die freiwilligen Helfer (Mitarbeiter, Kunden, Ex-Kunden, Freunde, Bekannte, Verwandte usw.) für die Umfrage und legen den optimalen Zeitpunkt sowie die Orte fest (Schule, Berufsschule, Bahnhof, U-Bahn, stark frequentierte Stellen usw.), an denen die Umfrage gestartet werden soll.

blog_Team-Meeting01-3Nach Abschluss der Umfrage wird ausgewertet und danach ein Teammeeting einberufen, in dem den restlichen Mitarbeitern Ihr Vorhaben in Bezug auf Ihre Image-Aktivitäten erklärt wird. Im Zuge dessen präsentieren Sie die Umfrageergebnisse, überprüfen die Synchronität mit Ihrem Unternehmensleitbild und legen das Chancenpotential fest.

Zum Abschluss gießen Sie Ihre dafür notwendigen Aktivitäten in einen Aktionsplan mit dem Sie dann an der Verbesserung Ihres Images arbeiten.

Die Umfrage selbst

  1. Um ein repräsentatives Durchschnittsergebnis zu erhalten sollten Sie mindestens 200 Fragebögen ausfüllen lassen.
  2. Sprechen Sie nur Personen an, die zur gewünschten Zielgruppe Ihres Unternehmens gehören könnten.
  3. Sprechen Sie die Personen nach folgendem Muster an:
    1. „Guten Tag, mein Name ist [Ihr Name], ich mache eine Meinungsumfrage zum Thema Führerschein. Hätten Sie bitte eine Minute Zeit?“
  4. Bei Frage des Passanten, für wen Sie das machen:
    1. „Für das FeedBackInstitut, das sich auf Fahrschulen spezialisiert hat.“
  5. Am Ende des Gesprächs:
    1. Nicht vergessen, sich zu bedanken und dem Befragten einen Gutschein für [eigenes Ermessen] zu überreichen.

blog_Auswertung01-3Für die Auswertung sollten Sie sich genügend Zeit nehmen, um diese akribisch durchführen zu können. Das geht nicht zwischen Tür und Angel. Es geht hier um Ihr Image und das Image Ihres Unternehmens. Hier können Sie auch unangenehme Dinge von sich schieben oder darin eine Chance sehen, in Ihrem Unternehmen erfolgreiche Veränderungsprozesse zu starten.

Wer das tut, was er schon immer getan hat, darf sich nicht wundern, wenn er nur das bekommt, was er schon immer bekommen hat.

Fortsetzung folgt. Im dritten und somit letzten Teil dieser Serie zum Thema: „Ist der Ruf erst ruiniert, lebt’s sich gänzlich ungeniert!“ erkläre ich Ihnen, was Sie alles noch bei der Umsetzung beachten müssen.

Hier downloaden >>> Muster-Umfragebogen

PS: Ich freue mich über jedes Feedback hier unten über die Kommentarfunktion.

– Autor: Guido Peternell

2 Gedanken zu „Ist der Ruf erst ruiniert, lebt’s sich gänzlich ungeniert! Teil 2

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