Diese 4 Tipps zünden deine Erfolgsrakete

Wenn du deine Erfolgsrakete starten willst, dann sind diese 4 Tipps ein Muss für dich. Sie sind die sicherste Methode, um Arbeit, Familie und Freizeit unter einen Hut zu bringen sowie ein Gefühl zu entwickeln, richtige Entscheidungen zu treffen und umzusetzen. Als Bonus gibt es eine kostenlose Checkliste zur SMART Zielplanung.

Diese 4 Tipps zünden deine Erfolgsrakete

Diese 4 Tipps zünden deine Erfolgsrakete | © by guidopeternell

Tipp 1: Deine eigene Persönlichkeit

Wenn du deine Erfolgsrakete zünden und zukünftig den Anforderungen des Fahrlehrers entsprechen willst, sind diese Tipps enorm wichtig für dich. Sie bringen dir die Themen „Soft Skills“, sozialer Kompetenz und Persönlichkeit näher. „Soft Skills“ sind weiche Faktoren zu denen auch Teamfähigkeit, kontinuierliche Lernbereitschaft, Bereitschaft zum Anpacken, Flexibilität und kommunikative Fähigkeiten gehören.

Unternehmensrelevantes Fachwissen wird meist in den Unternehmen selbst vervollständigt und optimiert. Die Herausforderung dabei ist, dass das Fachwissen dem Fahrschüler auch rübergebracht werden muss. Nachhaltige Vermittlung von relevantem Wissen, das vom Fahrschüler auch in Stresssituationen abgerufen werden kann, ist gefragt.

Die Halbwertszeit von Fachwissen wird immer kürzer. Die Unternehmer und Mitarbeiter, die glauben, dass einmal erworbenes Können auf Jahre hinaus Gültigkeit hat, werden sich zukünftig immer schwerer tun. Dazu ändert sich die Branche und ihr Umfeld viel zu schnell. Gefragt ist somit die Bereitschaft, altes Wissen durch neues zu ersetzen.

Älter werde ich stets, niemals doch lerne ich aus. (Solon)

Wenn du Mitarbeiter bist oder Mitarbeiter beschäftigst, dann ist gute Teamarbeit gefragt. Zu guter Teamarbeit gehört Kontextwissen. Kontextwissen ist die Fähigkeit, über den Tellerrand zu schauen, um das eigene Tun in größere Zusammenhänge einordnen zu können. Beispiel: Der Fahrlehrer versteht die Sekretärin und umgekehrt. Beide sollen/müssen auch ein Gefühl für die Arbeit des anderen, für Kosten und dergleichen haben.

Um in unserer Fahrschule den Blick über den Tellerrand zu trainieren, mussten meine Fahrlehrer jährlich Kurse aller Führerscheinklassen besuchen. Das steigerte die Flexibilität, erweiterte den Horizont und sorgte für mehr Kompetenz und Sicherheit bei Auskünften.

Teamfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit

Zu sozialer Kompetenz gehören auch Teamfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit. In diesen Bereichen sind Fahrschulbetreiber, Führungskräfte und Mitarbeiter gefordert. Wo Menschen zusammenarbeiten (müssen), entstehen auch Konflikte, die gelöst werden müssen. Ziele setzen, Ziele verfolgen und gemeinsam erreichen erfordert gemeinsames Handeln aller Akteure.

Teamfähigkeit kann sehr gut mit Projekten geschult werden. Mitarbeiter entwickeln gemeinsam und selbstständig eine Kampagne. Dazu diese erwähnenswerte, wahre Erfolgs-Geschichte:

Fünf Mitarbeiter einer Fahrschule waren gemeinsam auf einem Seminar zum Thema „Kampagnenumsetzung“. Während der Heimfahrt vom Seminar kreierten sie die individuelle Umsetzung der damaligen Sommerkampagne. In den darauffolgenden Wochen wurde umgesetzt. Alle waren mit Begeisterung dabei. Das Ergebnis war unglaublich:

Diese 4 Tipps zünden deine Erfolgsrakete, Kampagnenstatistik

Diese 4 Tipps zünden deine Erfolgsrakete, Kampagnenstatistik | © by guidopeternell

Ist das nicht der Hammer? Eine erfolgreich umgesetzte Kampagne mit 30.000 gestreuten Werbemitteln und diversen Begleitaktivitäten führte zu einem Rücklauf von 1.456 (4,85% Responsequote) Interessentenkontakten und einem Potenzial von 1.639 Führerscheinklassen. Daraus wurden durch professionelles Nachfassen 238 neue Fahrschüler (16%) gewonnen.

Daran kannst du erkennen, wie gemeinsame Projektarbeit erfolgreich ist. Was hält dich davon ab, Projekte (Konzepte, Kampagnen, Klasse A-Events und dergleichen) vorzuschlagen, zu planen und umzusetzen? Solche Projekte dienen allen Beteiligten als Lern- oder Arbeitsziel. Der Fahrschulbetreiber fungiert dabei nur als Coach. Es ist erwiesen, dass Menschen gemeinsam viel bewegen können, wenn sie sich zusammentun und konkrete Initiativen ergreifen.

Eine der wichtigsten Eigenschaften sozialer Kompetenz ist Veränderungsbereitschaft. Diese wird von Kreativität begleitet und verhindert ein Festhalten an Gewohnheiten. Alten Gewohnheiten, um nicht auf den oft notwendigen Wandel eingehen zu müssen. Wandel ist schwierig und von Energieaufwand begleitet. Wir Menschen mögen‘s lieber bequem. Es gehört schon eine Portion Kreativität dazu, den inneren Schweinehund zu bewegen. Noch mehr Kreativität ist jedoch notwendig, um eigene Ideen für die Veränderung zu entwickeln.

Tipp 2: Beruf und Familie miteinander vereinbaren

Lassen sich Erfolg im Beruf und ein glückliches Privatleben vereinbaren? Die einen sagen ja, die anderen sagen nein. Was ist nun richtig? Gerade in der Fahrschulbranche mit den vielen Versuchungen und den leider auch nicht selten gescheiterten Partnerschaften? Warum dieser Tipp für ein erfolgreiches Leben zwingend ist, erläutere ich in der Folge:

Der Fahrlehrerberuf erfordert viel Zeit und Engagement. Du kannst darin dein Können und Wissen anwenden. Du kannst viele (junge) Leute kennenlernen, dich im Markt beweisen und auch relativ rasch Erfolgserlebnisse ernten. Wenn du dabei jedoch dein Privatleben vernachlässigst, dann kann dieses sehr schnell zum Scheitern verurteilt sein.

Es heißt nicht umsonst im Volksmund: „Hinter einem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau!“ Wenn du auf diese starke Frau vergisst, dann kannst du ihre Unterstützung sehr schnell verspielen. Ich bin 43 Jahre verheiratet und weiß wie wichtig es ist, Partnerschaft und soziale Kontakte regelmäßig zu pflegen. Familie und Freunde halten nicht ewig zu dir.

Beim Verlassenwerden ist der Schmerz über die verletzte Eitelkeit oft größer, als über den Verlust des geliebten Menschen. (Manfred Poisel)

Wenn es in deinem Beruf hervorragend läuft, dann bist du top motiviert. Du erreichst deine gesteckten Ziele und erledigst begeistert deine Arbeit. Wenn du es schaffst, Beruf und Privatleben ausgewogen zu bedienen, dann können sich beide gegenseitig beflügeln. Wenn sich jedoch in einem der Bereiche Probleme auftun, dann können diese sehr schnell in den anderen Bereich überschwappen.

Aus diesem Grund ist es wichtig, die beiden Lebensbereiche aufmerksam zu betrachten. Binde deinen Lebenspartner in dein berufliches Wirken mit ein. Entwickle diverse Varianten, um dein Berufs- und Privatleben miteinander zu koordinieren. Setze dir mit deinem Lebenspartner gemeinsame Ziele. Überprüft gemeinsam regelmäßig, ob ihr diese Ziele noch gemeinsam anstreben wollt.

Gemeinsame Zeit einplanen

Um sich im Berufs- und Alltagsstress familiär nicht auseinander zu leben, empfehle ich so viel wie möglich gemeinsame Zeit miteinander zu verbringen. Schaffe dir dazu berufliche Freiräume, die du mit deiner Familie verbringst. Mach das gemeinsame Frühstück mit deiner Familie zur Institution. Nimm dir dafür genügend Zeit. Und reserviere mindestens einen Tag pro Woche ohne Arbeit für deine Familie.

Gegenseitige Unterstützung gewähren

Stärke mit deiner Familie das Gemeinsamkeitsgefühl. Du brauchst deine Familie für den Rückhalt. Ganz besonders dann, wenn es einmal beruflich nicht so rund läuft, wie du es dir wünscht. Besprich mit deiner Familie, was euch gemeinsam wichtig ist und was ihr gemeinsam erreichen wollt. Am besten ist, wenn du diese Gemeinsamkeiten niederschreibst. Das wirkt verbindlicher als wenn sie nur ausgesprochen sind.

Gemeinsam Probleme lösen

Konflikte treten in jeder Beziehung (Familie) auf. Es hilft nicht, diese Probleme totzuschweigen, denn damit werden sie nur noch größer. Konflikte gehören dazu und gelöst. Das bedeutet im Beruf und auch in der Familie Arbeit. Eine Arbeit, die sich lohnt! Jedes Familienmitglied wie auch jeder Mitarbeiter kann einmal Probleme haben, für die sie alleine keine Lösung finden. Das ganze Leben ist ein Gespräch! Und sprechen hilft Konflikte lösen.

Gemeinsames Vertrauen aufbauen

Im Beruf und in der Familie sollte man über alles reden können. Durch gegenseitiges Vertrauen funktioniert unsere Gesellschaft, unser Unternehmen und unsere Familie. Vertrauensfördernd ist zum Beispiel gegenseitiges Zuhören. Vertrauen ist somit die Basis für jede funktionierende Beziehung und schafft gegenseitiges Verständnis. Dieses kostbare Vertrauen kann auch sehr schnell verspielt werden. Schneller, als man es gewinnen kann. Gehe deshalb sehr geissenhaft damit um.

Gemeinsam die Kommunikationskultur fördern

Wie bereits oben beschrieben, sollten unter keinen Umständen Konflikte ignoriert oder ausgesessen werden. Wenn diese unter dem Teppich gekehrt werden, kommen sie rascher als gewünscht mit noch stärkerer Intensität wieder zum Vorschein. Besser einmal intensiv diskutieren, als Unstimmigkeiten nicht zu klären.

Sprich in solchen Situationen das konkret an, worum es im Grunde genommen geht. Verallgemeinerungen helfen dir in solchen Situationen nicht weiter. Bleib bei diesem Gespräch beim Thema und bohre nicht ständig in alten Wunden herum. Lass dein gegenüber aussprechen und vergreife dich nicht im Ton. Ein abgeschossener Pfeil und ein ausgesprochenes Wort kann nicht mehr zurückgeholt werden. Unter Umständen hinterlassen sie sogar irreparable Spuren. Einmal tief Luft holen anstatt einen Streit eskalieren zu lassen, ist die Eigenschaft einer starken Persönlichkeit.

Gemeinsam Gegensätze akzeptieren

Unternehmen und Familie sollen Orte sein, an denen sich jeder frei entfalten kann. Wenn Kinder in ihrer Individualität geliebt und toleriert werden, entwickeln sie ein stärkeres Selbstwertgefühl. Mutter und Vater sollten im Umgang miteinander Vorbild sein. Selbiges gilt auch im Beruf. Der Kunde hat sensible Fühler und sieht, wie du bei deiner Arbeit mit deinen Kollegen umgehst und kommunizierst.

Auch unterschiedliche Ansichten und Vorstellungen sollten Platz in funktionierenden Unternehmen und Familie haben. In meiner NLP-Ausbildung lernte ich, jede Situation von drei verschiedenen Seiten zu beleuchten. Um meinen Standpunkt ändern zu können, schlüpfe ich immer wieder in diversen Situationen, jeweils in die Haut der betroffenen, zuschauenden und beratenden Person. So kann ich ein Problem von mehreren Seiten aus betrachten und mir die beste Meinung dazu bilden.

Gemeinsame Aufgaben verteilen

Viel Zeit geht bei ständigen Diskussionen und Konflikten um Banalitäten verloren. Doch Achtung, was für dich eine Banalität ist, ist für dein Gegenüber unter Umständen der Weltuntergang. Diskussionen über Müll raustragen, Sachen wegräumen, Geschirrspüler ein- oder ausräumen, Fahrzeuge auftanken und dergleichen kosten Zeit, die man besser gemeinsam verbringen könnte.

Zudem kosten solche Diskussionen auch Nerven. Wenn die Aufgaben im Unternehmen und im Haushalt klar verteilt sind, dann spart das Zeit und Nerven. Es gibt weniger Stress, weil jeder weiß, was seine Aufgabe ist. In der Familie betrifft das auch Kinder, die sich als wichtige Familienmitglieder bestätigt fühlen, wenn sie diverse Aufgaben erfolgreich bewältigen lernen.

Gemeinsame Rituale zelebrieren

Feste Abläufe, wie bereits oben beschrieben zum Beispiel das gemeinsame Frühstück, sorgen für ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Selbiges kann auch im Unternehmen zelebriert werden. Drei Beispiele gemeinsamer Rituale:

Das große Familienessen am Sonntag mit schön gedecktem Tisch. | Das Vorlesen einer Gutenachtgeschichte bei Kindern. | Ein gemeinsames Frühstück zum Wochenbeginn im Unternehmen, bei dem in die vergangene Woche zurück- wie auch die kommende Woche vorausgeschaut wird. Solche Rituale stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl.

Fehlgeleitete Routinen ausschalten

Der Alltagstrott macht sich unaufgefordert im Beruf wie auch in der Familie breit. Unter Stress schnauzt man sich beispielsweise sehr leicht auch wegen Kleinigkeiten an. Wenn diese Phase zu lange dauert, dann sinkt die Wertschätzung am Gegenüber und die Unlust nimmt überhand. Dem kannst du nur kreativ entgegenwirken.

Gemeinsame Überlegungen, um wieder Spirit in das Unternehmen oder die Familie zu bringen, schaffen dabei Abhilfe. Ob das ein gemeinsamer Wochenendausflug, ein gemeinsamer Kinobesuch, ein gemeinsames Mitarbeiteressen oder sonst irgendetwas ist, ist egal. Hauptsache die Stimmung steigt damit und es kommt dadurch wieder Schwung in die Firma oder die Familie.

Gemeinsamen Optimismus verbreiten

Alles ist möglich sollte der Leitspruch in Familie und Firma sein. Für Optimismus gibt es keine Alternative. Pessimisten gibt es viel zu viele auf dieser Welt. Optimismus macht immun gegen Probleme und wandelt diese zu lösbaren Herausforderungen um. Optimisten haben Selbstvertrauen und können damit gelassener ihr Leben meistern. Kinder, die in ihrem Wirken unterstütz werden, trauen sich selbst mehr zu. Sie tun sich dadurch später auch leichter beim Verwirklichen ihrer Träume.

Das Fazit aus diesem Abschnitt lautet, dass du dich durchaus deinem Beruf widmen kannst, wenn du dein soziales Netz (Familie, Freunde…) auch dementsprechend pflegst. Es bringt dir Nähe, Vertrauen, Kontakt, Austausch und zuverlässige Hilfe. Behalte dabei deine Ressourcen „Zeit“ und „Energie“ immer wieder im Auge, damit keiner deiner Lebensbereiche durch Unterversorgung aus den Fugen gerät.

Tipp 3: Richtige Balance zwischen Kopf- und Bauchentscheidung

Ich habe in meinem Leben viele Entscheidungen aus dem Bauch heraus getroffen. Manche waren richtig, manche waren falsch. Ich habe viele Entscheidungen, die ich getroffen habe nicht erklären können. Ich habe nie gezögert, nie damit gehadert und mich nie damit gequält. Schon gar nicht bin ich nächtelang wach gelegen, weil ich eine Entscheidung auf die lange Bank geschoben habe. Entscheidungen habe ich getroffen, auch wenn sie unwissentlich falsch waren. Das war ein Lernprozess.

Es gibt Unternehmer und Unterlasser. Unterlasser fragen sich immer, ob diese oder jene Entscheidung richtig ist. Sie wundern sich, warum in ihrem Leben alles beim Alten bleibt. Oder warum sich ihr Leben nicht doch endlich zum Besseren wendet. Du kannst jedoch nie einen Lottotreffer landen, wenn du keinen Lottoschein abgibst.

Unternehmern fällt es nicht schwer, wagemutig und zuversichtlich Entscheidungen zu treffen. Und oft sind sie damit auch erfolgreich. Ich habe mir oft die Frage gestellt, warum das Entscheidungen treffen oder nicht treffen so unterschiedlich ausgeprägt ist. Da ich selbst darauf keine Antwort geben konnte, habe ich weitergeforscht und folgendes daraus gelernt:

Keine Entscheidung ohne Emotion

Wir treffen keine Entscheidung ohne Emotion. Die Forschung ist sich mittlerweile einig, dass wir zwei getrennte Entscheidungssysteme besitzen. Das erste ist der Verstand, der Fakten sammelt und logisch das pro und contra abwägt. Das zweite ist die Emotion (die Bauchentscheidung). Sie arbeitet unbewusst und wird von unseren Gefühlen beeinflusst. Sie ist in vielen Bereichen dem kühlen Verstand überlegen. Sie wird vom Unterbewusstsein beeinflusst und beruht auf unseren persönlichen Lebenserfahrungen.

Jedes Ereignis hinterlässt Spuren in unserem Gehirn. Dieses bewertet, ob das Ereignis angenehm oder unangenehm war und speichert es mit den empfundenen Gefühlen ab. Wenn wir etwas zu entscheiden haben, werden im Gehirn automatisch Zukunftsbilder erzeugt. Diese laufen als Kurzfilm vor unserem inneren Auge ab und werden mit unseren Erfahrungen verglichen. Heraus kommen angenehme oder unangenehme Gefühle. Diese werden in die Entscheidung mit eingebunden. Unternehmer entscheiden per Kopf und per Bauch. Unterlasser entscheiden gar nicht.

Tipp 4: Handeln, handeln, handeln

Wenn wir glücklich sind, dann fällt das erfolgreich sein viel leichter. Motiviert sind wir ganz automatisch, wenn wir das TUN, was wir lieben und können. Der Erfolg hat viele Bausteine. Das Handeln, Tun und Umsetzen ist einer der wichtigsten davon. Schon Albert Einstein sagte:

„Wenn Sie so denken, wie Sie immer gedacht haben, werden Sie so handeln, wie Sie immer gehandelt haben. Wenn Sie so handeln, wie Sie immer gehandelt haben, werden Sie das bewirken, was Sie immer bewirkt haben.“

Wenn du Angst hast, dass etwas schief geht, dann werden die immer wiederkehrenden Gedanken an einen möglichen Misserfolg einen solchen auch heraufbeschwören. Wenn du ein bestimmtes Ergebnis erwartest, dann tragst du selbst dazu bei, dass dieses Ergebnis wirklich eintritt. Das nennt man die selbsterfüllende Prophezeiung. Daran kannst du erkennen, dass Gedankenhygiene genauso wichtig wie das Handeln selbst ist.

Ein Gedanke oder eine Überzeugung wird durch oftmalige Wiederholung immer stärker und mächtiger. Da jedoch das Gehirn nicht zwischen gut (fördernd) und schlecht (hemmend) unterscheiden kann, ist es umso wichtiger, das richtige Gedankengut zu haben. Einer meiner Trainer sagte einmal ganz unverblümt: „Wenn du oben nur Scheiße hineinschüttest, kann unten nur Scheiße herauskommen. Das war für mich eine Metapher, die mich nie mehr losließ. Seitdem verzichtete ich im Auto auf die halbstündigen Nachrichten und zog mir lieber eine Lern-CD rein.

Die Massenmedien unserer Zeit bieten dem aufmerksamen Beobachter immerhin eine Chance, die Lüge von gestern mit der Lüge von heute vergleichen zu können.
(Erich Limpach)

Der Informationsmüll

Unsere Medien produzieren Schlagzeilen und Inhalte, die reißerisch sind, um Leser, Hörer oder Zuseher zu gewinnen. Zu selten sind diese positiv, denn positives bringt keine oder zu wenig Quoten. Aus diesem Grund werden wir hauptsächlich mit negativem konfrontiert. Demzufolge sind angeblich auch 85% unserer täglichen Gedanken negativ.

Daraus ergibt sich, dass Erfolg immer auch Kopfsache ist. Jedoch nicht nur Kopfsache alleine. Wenn du nur an Erfolg denkst, ohne zu handeln, wirst du nicht erfolgreich sein können. Laut Sonja Lyubomirsky sind 50% unseres Erfolges Genetik, 10% äußere Lebensumstände sowie 40% Denken und Handeln.

Ein weiterer meiner Trainer sagte einmal: „Handeln kommt von Hand und nicht von Mund!“ Reden oder denken alleine ist zu wenig. Wenn du willst, dass sich etwas in deinem Leben ändert, dann musst du es TUN. Ich bin mir sicher, dass du das selbst weißt. Wenn du es weißt, warum tust du es trotzdem nicht? Warum erreichst du deine Ziele trotzdem nicht?

Es hapert also an der Umsetzung. Aller Anfang ist schwer. Vielleicht hilft dir das:

Red nicht nur darüber, tu es einfach!

Red nicht nur darüber, tu es einfach! | © by guidopeternell

Dieses Bild hängt in meinem Büro und in vielen von mir beratenen Fahrschulen. In meinem Büro, um mich immer wieder daran zu erinnern, dass Handeln von Hand und nicht von Mund kommt. In Fahrschulen hängen diese Tafeln in der Beratungszone. Wenn ein Interessent in die Fahrschule kommt, um sich zu informieren, dann gleitet sein Blick während dem Beratungsgespräch immer wieder über diese Tafel die ihn suggeriert, sich endlich für die Anmeldung zu entscheiden.

Red nicht nur darüber, tu es einfach!

Eine solche Tafel oder ein zum TUN aufforderndes Wand Tattoo hätte auch in deinem Büro Platz. Einfach so, um dich immer wieder daran zu erinnern, ins Handeln zu kommen. Meine Tipps und Blogbeiträge nur zu lesen, bringt nichts. Es kommt also darauf an, wie aktiv du bist. Wenn du meine Zeilen nur so überfliegst, wirst du nicht (noch) erfolgreicher. Nimmst du dir jedoch Zeit, über das Geschriebene nachzudenken, dann wirst du neue Erkenntnisse gewinnen und damit den Veränderungsprozess anschieben.

Es sind nicht die äußeren Umstände, die das Leben verändern, sondern die inneren Veränderungen, die sich im Leben äußern. (Wilma Thomalla)

Wenn du die Gelegenheit nützt, richtig mitzumachen, dann wirst du nicht nur auf der Verstandesebene die Erkenntnisse nachvollziehen, sondern diese auch auf der Gefühlsebene spüren können. Du wirst dann merken was es bedeutet, dein altes Verhalten abzuändern oder ein neues Verhalten zu lernen.

Nur wenn du „mit tust“ und „ins Handeln kommst“, kann sich dein Leben weiter in Richtung (noch) mehr Erfolg verändern. Es hilft also nichts, nur davon zu reden, sondern es ist höchste Zeit, es zu TUN! Das Wort Erkenntnisse beinhaltet bereits das Erkennen dieser Herausforderung. Nur durch Erkennen lernen wir auch zu verstehen. Und wenn wir verstehen, warum wir etwas anders tun sollen, fällt es uns leichter, es zu tun und ins Handeln zu kommen.

Wenn du erkennst, dass dir deine Ziele (Träume) erreichen Nutzen bring, dann wird es dir leichter fallen, deinen inneren Schweinehund zu überwinden und in die Gänge zu kommen. Die Umsetzung kann dir also niemand abnehmen. Das musst du schon selbst TUN!

Hier drei einfache Tipps, um vom Reden ins Handeln zu kommen:

a) Beginne bescheiden

Starte mit kleinen Schritten, um Veränderung anzuschieben. Wähle die ersten Schritte so klein wie möglich und verankere diese so konkret wie möglich. Der amerikanische Verhaltensforscher BJ Fogg ist überzeugt davon, dass kleine Verhaltensveränderungen, die wie Perlen auf einer Kette aneinandergereiht sind, auf Dauer viel verändern.

Du kannst dich und deine Persönlichkeit nicht von heute auf morgen verändern. Du kannst jedoch ganz klein mit etwas beginnen, das dir nicht allzu schwerfällt. Mach einen Schritt nach dem anderen. Jeder Schritt nimmt dir ein bisschen mehr Angst. Und jeder gelungene Schritt spornt dich an, einen weiteren zu machen.

b) Formuliere deine Ziele richtig

Du brauchst für deine Veränderung einen Plan. Es ist gut zu wissen, wohin due willst und was dafür genau zu ändern ist. Formuliere deshalb dein Ziel so konkret wie möglich. Ich will ab heute erfolgreicher sein ist zu wenig. Setze dich mit folgenden Fragen auseinander: Was bedeutet Erfolg für mich? Wie komme ich dort hin? Was muss ich anders machen als bisher? Wie werde ich eine erfolgreiche Persönlichkeit?

Das Setzen Spezifischer, Messbarer, Attraktiver, Realistischer und Terminierter Ziele erfordert ein wenig Übung. Wenn du die ersten Buchstaben der oberen Worte hernimmst, dann ergibt es das Wort SMART. Vielleicht hast du schon von der smarten Zielsetzung gehört. Auch wenn manche behaupten, dass diese Zielsetzung ein alter Hut ist, ist sie trotzdem effektiv und wird deshalb noch gerne angewendet.

Unsere Hauptaufgabe ist nicht zu sehen, was unscharf in der Ferne liegt, sondern zu tun, was unmittelbar vor uns liegt. (Thomas Carlyle)

c) Die Wiederholung macht den Meister

Aller Anfang ist schwer. Ausreden beeinflussen unser TUN. Das unangenehme Telefonat, das überfällig ist, der Sport, den wir immer auf nächsten Montag verschieben, der Lehrplan, der aktualisiert gehört, das Konzept, das schon Wochen auf die Fertigstellung wartet. Jeder von uns kennt das Problem der Aufschieberitis. Die einen mehr, die anderen weniger. Was dabei zurück bleibt, sind oft ein schlechtes Gewissen und Unzufriedenheit.

Da wir jedoch beim Thema TUN sind, gilt es einen Weg zu finden, der die Aufschieberitis verringert, bis sie abgestellt ist. Das ist nicht so leicht und deshalb müssen wir unseren inneren Schweinehund ausbremsen. Maxwell Maltz war in den 1950er Jahren ein plastischer Chirurg. Bei seinen Operationen stellte er ein interessantes Muster fest. Es dauerte im Schnitt mindestens 21 Tage, bis sich nach egal welcher OP, der Patient an die neue Situation gewöhnt hat.

Als er 1960 diese Theorie und andere seiner Ideen im Bereich der Verhaltensforschung in seinem Buch „Psycho-Cybernetics“ verewigte, haben sich diverse Persönlichkeitstrainer dieser Theorie bedient und sie verändert. Aus es braucht mindestens 21 Tage, um eine Gewohnheit zu ändern wurde, es braucht genau 21 Tage.

Was hilft jetzt diese Erkenntnis uns? Es bedeutet, dass du mindestens 21 Tage lang die Gewohnheit ausüben musst, um sie verändern zu können. Es können auch 30, 40 oder 60 Tage sein. Du siehst also, dass du durchhalten musst und nicht aufgeben darfst.

Nur die Wiederholung macht den Meister. Übe die Gewohnheit so lange, wie du kannst. Und das am besten mehrmals täglich. Es genügen dafür oft nur wenige Minuten. Diese Vorgehensweise bringt dich deinen Zielen näher. Dein Gehirn prägt sich diese Wiederholungen ein und lernt daraus. Gib nicht auf, sondern bleib dran. Immer und immer wieder.

Für deinen Erfolg!

Dein bleibt auch immer und immer wieder dran

Guido – Autor: Guido Peternell

P.S.: Mir haben diese Vorgehensweisen geholfen, behindernde Gewohnheiten zu ändern und dadurch erfolgreicher zu werden. Wenn du dir schwer dabei tust, dann überwinde dich und mach noch heute den ersten Schritt dazu. Auch wenn du es bisher anders gemacht hast. Auch wenn es deshalb für dich ungewohnt ist.

Wenn du weiterhin das Gleiche machst, wirst du auch weiterhin deine vielleicht unbefriedigenden Ergebnisse einfahren. Wenn du jedoch geduldig deine dich bremsenden Gewohnheiten durch erfolgsfördernde ersetzt, dann wirst du auch deine Ernte einfahren.

Motiviere dich. Lobe dich für erreichte Zwischenziele. Lerne aus Fehlern und Rückschlägen.
Red nicht immer nur darüber, sondern TU es einfach!

P.P.S.: Wenn du meiner Meinung bist und dir der Artikel gefallen hat, dann hinterlass hier unten bitte einen Kommentar dazu. Und wenn du anderer Meinung bist, dann lass uns auch hier unten in der Kommentarfunktion darüber diskutieren.

 

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