Deine Einstellung bestimmt über deinen Erfolg

Wie ist deine innere Einstellung? Bist du ein Optimist oder eher pessimistisch veranlagt? Umgibst du dich mit Menschen, die schon da sind, wo du hinwillst? Du kennst sicher den Spruch: „Du bist der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen du die meiste Zeit verbringst!“ Im heutigen Beitrag geht es um deine innere Einstellung, die ursächlich mit deinem Erfolg zusammenhängt.

Deine Einstellung bestimmt über deinen Erfolg
Deine Einstellung bestimmt über deinen Erfolg | © by guidopeternell

Du glaubst das nicht? Psychologen einer Universität in Kansas befragte zu diesem Thema 150.000 Menschen in 140 Ländern. Sie kamen dabei zur Ansicht, dass sich Optimisten im Leben leichter tun als Pessimisten.

Daran wollen wir arbeiten. Es gibt schon genug Grantler auf unserem Planeten, bei denen die Schwerkraft über ihre Mundwinkel gesiegt hat. Du willst doch nicht auch einer davon sein – oder?

Immer wieder lese ich von folgenden Vorteilen und Nachteilen

Zuversicht weckt Hoffnung bei dir selbst und auch bei anderen Menschen. Menschen mit positiver Grundeinstellung werden weniger krank, sind motivierter, entwickeln sich positiver und erhalten dadurch auch mehr Chancen in ihrem Leben. Sie sind aktiver, gehen mit Niederlagen lösungsorientierter um und dadurch gelingt ihnen auch mehr als Pessimisten.

Pessimisten sehen dagegen immer zuerst die Probleme. Bei Herausforderungen, Hindernissen und Schwierigkeiten ziehen sie sich am liebsten in ihr Schneckenhaus zurück. Anstatt lösungsorientiert an das Problem heranzugehen, erleben sie es als Katastrophe, bei der ihr Gehirn auf Notprogramm schaltet. Zweifel und Ängste behindern die objektive Wahrnehmung, die man zur Problemlösung brauchen würde.

Ist die Welt für Optimisten besser als die für Pessimisten?

Nein, das glaube ich nicht. Jeder Mensch hat in den verschiedensten Lebenslagen Erfolge und Misserfolge. Die Frage dabei ist, wie damit umgegangen wird. Optimisten stellen sich den Herausforderungen anders als Pessimisten. Sie akzeptieren missliche Lebenslagen und wissen, dass andere Menschen auch solche Herausforderungen zu bewältigen haben. Sie versuchen, schief geratene Lebenslagen in Griff zu bekommen.

Es ist deine eigene Entscheidung

Optimistisch oder pessimistisch ist immer deine Entscheidung! Du kannst dich also selbst dafür entscheiden, an deiner Persönlichkeitsentwicklung zu arbeiten sowie dir Zeit zu nehmen, um durch Selbstreflektion mehr über dich und deine Außenwirkung, also deine Wirkung auf andere Menschen zu erfahren. Du hast auch die Freiheit, deine persönliche Grundeinstellung zu hinterfragen. Was hält dich davon ab, dich weiterzubilden, um lösungsorientierter und optimistischer deinen Lebensalltag bewältigen zu können?

Dein Denken beeinflusst deinen Zustand

Du hast die Macht über deine Gedanken. Du kennst sicher das Gefühl, wenn sich deine Gedanken ständig um ein bestimmtes Thema drehen. Willst du dir ein rotes Auto kaufen, dann begegnen dir andauernd rote Autos auf der Straße. Ich kann beispielsweise nicht nichtdenken. Meine Gedanken beschäftigen mich (fast) immer.

Sind es beispielsweise Entscheidungen aus der Vergangenheit, Herausforderungen von heute oder morgen, verschiedenem Verhalten unterschiedlicher Personen, Problemen anderer Menschen und dergleichen. Ich behaupte jedoch von mir, dass ich meine Gedanken in bestimmte Richtungen lenken kann. In Richtungen, die ich selbst bestimme.

Selbstkontrolle und Selbstdisziplin

Meine Gedankenrichtung versuche ich mit meiner Selbstkontrolle und Selbstdisziplin immer ins Positive zu lenken. Negative äußere Reize aus diversen Medien lasse ich nicht an mich heran. Jemand sagte einmal so richtig treffend: „Wenn du nur Sch….. in dein Gehirn rein lässt, dann kann auch nur Sch….. herauskommen“. Und deshalb lasse ich keine Sch….. in mein Gehirn rein.

Statt mir beispielsweise bei längeren Autofahrten halbstündlich die Nachrichten mit Negativmeldungen reinzuziehen, bilde ich mich durch Hörbücher weiter. Ich hab also beim Autofahren immer meine rollende Bibliothek auf CDs und USB-Sticks mit interessanten Beiträgen namhafter Trainer und Persönlichkeiten zur Hand, die mich in meinem Leben weiterbringen.

Halbstündlicher Gehirnkaugummi

Durch diese Vorgehensweise kann ich mich erfolgreich gegen negative äußere Einflüsse schützen. Pessimisten werden jetzt sagen, dass ich mich dadurch der Realität enthalte. Dabei gebe ich ihnen sogar recht. Mir ist es jedoch wichtig, Herr meiner positiven Gedanken zu sein. Und Gedanken, die für mich wichtig sind (auch wenn es negative sind), erreichen mich sowieso, obwohl ich mich den halbstündigen Gehirnkaugummi „Nachrichten“ entziehe.

Für mich gibt es keine Alternative zum positiven Denken. Nur die Kontrolle über meine positiven Gedanken bringt mir die Kontrolle über mein Leben. Ich möchte nicht im schlechten, mentalen Dauerzustand sein. Auch möchte ich nicht in der Gruppe der gepeinigten sein, die sich in vielen Gesprächen solidarisiert. Lieber genieße ich mein Leben, meine Kunden, meine Familie und meine Enkelkinder.

Leider bereiten Schule und Studium die Absolventen nicht optimal auf das Leben vor. Sie werden zwar fachlich gut vorbereitet, doch dies ist kein Garant für ein glückliches und erfolgreiches Leben. Meistens fehlen bei dieser Vorbereitung wichtige Kompetenzen, die sich dann jeder selbst aneignen oder stärken sollte.

Die richtige innere Einstellung

Hast du schon einmal über deine innere Einstellung nachgedacht? Wenn nicht, dann kannst du gleich damit starten. Nimm dazu die vergangene Woche her. Wie hast du dich in dieser verhalten? Welche innere Einstellung war dafür verantwortlich? Gab es Zoff, Schuldzuweisungen oder hattest du gar Angst? Was war dafür ausschlaggebend?

Du hast sicher schon etwas von der selbsterfüllenden Prophezeiung gehört. Dieses Phänomen kommt in der Psychologie oft zur Sprache. Zum leichteren Verständnis verwende ich wieder die beiden Begriffe Optimist und Pessimist. Der Optimist denkt positiv, rechnet mit dem guten Ausgang einer Sache und behält meistens ebenso recht wie der Pessimist, der Angst vorm Freitag den 13. hat, an dem alles schief gehen könnte.

Der Pessimist startet Freitag den 13. schon negativ, an dem er in der Regel durch sein Verhalten seine eigenen Erwartungen erfüllt. Er beeinflusst mit dieser Einstellung seine eigene Lebensqualität negativ. Nach der selbsterfüllenden Prophezeiung erfüllt sich meistens das, was du erwartest oder befürchtest. Ich hoffe, du kannst daran erkennen, wie wichtig deine positive innere Einstellung für deinen Erfolg sein kann.

Ich habe noch keinen Pessimisten mit funkelnden Augen gesehen. Deshalb bevorzuge ich optimistische Menschen, die in einem das Feuer der Begeisterung entzünden können. Solltest du also deine Karriere und deinen Erfolg vorantreiben wollen, dann empfehle ich dir, deine innere Einstellung anzupassen. Weiters empfehle ich dir, dich mit fünf positiven Menschen zu umgeben und Zeit mit ihnen zu verbringen, die schon dort sind, wo du gerne hin möchtest.

Finde dein Vorbild oder deinen Mentor

Immer wieder lese und höre ich: „Suche Dir einen Mentor. Ein Mentor bringt dir wichtige Dinge bei, vermittelt dir seine wertvollen Erfahrungen und begleitet dich auf deinem Weg zum Erfolg. Andere wiederrum sagen: „Nein, du brauchst in der heutigen Zeit keinen Mentor mehr“. Ich kann wieder nur von meiner Erfahrung berichten.

Ich hatte in meinem Leben viele Mentoren und Trainer. Mir haben sie auf meinem Weg nach oben weitergeholfen. Ich bin jedoch immer auch selbst in die Gänge gekommen und habe dadurch selbst wichtige Erfahrungen gesammelt. Pack also heute noch die Dinge an, die du von einem Mentor lernen willst. So findest du selbst heraus, was funktioniert und was nicht funktioniert.

Für deinen Erfolg!

Dein ist gerne auch dein Motivator

Guido – Autor: Guido Peternell

P.S.: Ohne Tatendrang, Selbstbewusstsein, TUN, Fleiß, Selbständigkeit, Eigeninitiative, Motivation und dergleichen nützt auch die so genannte „richtige Einstellung“ nichts, denn heute sind Macher und Umsetzer gefragt.

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