Begeisterung ist der Treibstoff für Erfolg

Ich bin jeden Tag dankbar dafür, was ich erleben und wiedererlernen darf. Meine Lehrer dafür sind meine beiden Enkelkinder, die täglich mit Glücksgefühl und Begeisterung unsere Welt erkunden. Wenn ihnen bei ihren Entdeckungen etwas gelingt, dann gehen sie vor Begeisterung über und ihre Worte überschlagen sich.

Begeisterung ist der Treibstoff für Erfolg
Begeisterung ist der Treibstoff für Erfolg | © by guidopeternell

Leider können sich viele Erwachsene nicht mehr an solche Begeisterung in ihrer Kindheit erinnern. Wie schaut es damit bei dir aus? Begeistert dich deine Arbeit und liebst du das, was du tust?

Das funkeln der Kinderaugen zu sehen, wenn sie etwas lernen, üben oder neu entdecken, gehört für mich zu einem der schönsten Erlebnisse in meiner Opa-Zeit.

Begeisterung spornt an

Begeisterung kann dich zu unglaublichen Leistungen anspornen. Statistiken zufolge sollen Kleinkinder zwanzig bis fünfzigmal am Tag den Zustand größter Begeisterung erleben. Wann war das bei dir das letzte Mal der Fall? Bist du gesegnet mit purer Lebensfreude oder eher mit herabhängenden Mundwinkeln? Ich lerne täglich von den Kindern, begeistert zu sein, zeige es auch meiner Umwelt und teile es hier mit dir.

Begeisterung und Erfolg sind unzertrennlich

Begeistert kannst du nur sein, wenn du selbst von dir und deinem Handeln überzeugt bist. Wenn man dir deine Begeisterung ansieht, kannst du auch andere für dich und deine Sache begeistern. Begeisterung gibt dir die Kraft, den ersten Schritt zu tun, um das zu starten, was du schon immer starten wolltest. Schritt für Schritt kannst du damit die Erfolgsleiter nach oben steigen. Starte gleich jetzt damit. Nur DU kannst dich daran hindern.

Begeisterung ist eine Emotion

Diese Emotion ergreift einen so stark, dass seine positive Kraft dir dabei hilft, Berge zu versetzen und Ziele zu erreichen. Neurowissenschaftliche Studien belegen, dass Begeisterung im Gehirn die emotionalen Zentren aktiviert und über lange Fortsätze neuroplastische Botenstoffe ausschüttet. Die darin enthaltenen Endorphine lösen dabei ein starkes Glücksgefühl aus und regen die Eiweißproduktion an. Dadurch können neue Herausforderungen bewältigt werden.

Jeder Begeisterungsschub ist wie Doping

Jeder Begeisterungsschub, auch wenn er noch so klein ist, führt in unserem Gehirn zu einem selbst erzeugten Doping. Dadurch wird unsere Freude erhöht, die Denkleistung verstärkt und die Problemlösungs-Kompetenz gefördert. Was dabei herauskommt ist, ein Gemisch an Gefühlen und Tatendrang, welches uns glücklicher und erfolgreicher werden lässt.

Von Geburt auf begeistert

Begeisterung ist eine unerschöpfliche Energiequelle, die uns bereits in die Wiege gelegt wurde. Schon Henry Ford sagte: „Wenn du begeisterungsfähig bist, kannst du alles schaffen“. Dieses Feuer der Begeisterung ist jedoch schwer hochzuhalten, wenn täglich pessimistische Personen deinen Weg kreuzen. Zudem werden wir in allen möglichen Medien mit negativen News bombardiert und gezwungen, wahre Neuigkeiten von falschen zu unterscheiden.

Ist Begeisterung eine Eigenschaft von Gewohnheitstieren?

In der heutigen Zeit werden wir mit vielen Innovationen und Neuigkeiten konfrontiert. Dabei wechselt ein Schalter in unserem Gehirn immer zwischen positiv oder negativ, ja oder nein, stimmt oder stimmt nicht hin und her. Meistens bleibt er auf der Stellung konservativ oder gewohnt stehen. Gewohnt oder kennen wir schon ist bequemer, da wir ja als Gewohnheitstier lieber in unserer Komfortzone verharren. Und genau dort findet keine Begeisterung, sondern nur Bequemlichkeit statt.

Die stärkere Seite in unserem Gehirn entscheidet…

…über unser Leben. Sind wir bequem und ängstlich oder mutig und offen? So wie beim Fitness-Training ist auch das eine Entscheidung des Trainings. Je mehr du dich neuen Erfahrungen hingibst, desto besser wirst du dabei. Dir fällt es dadurch leichter zu lernen um klüger zu werden und baust dabei auch dein Selbstbewusstsein aus. Vor mehr als 3.000 Jahren lehrten die Chinesen bereits:

„Unsere Persönlichkeit gewinnt ihren Wert durch unsere Leitsätze. Diese prägen unsere Vorstellungen. Unsere Vorstellungen prägen unser Denken. Dieses prägt unsere Worte. Unsere Worte prägen unsere Gefühle und diese prägen unsere Taten. Unsere Taten prägen unsere Gewohnheiten und diese prägen unsere Persönlichkeit.“

Begeisterung, Gewohnheiten, Routinen

In unserer Komfortzone gibt es zwar kaum Begeisterung (außer man bekommt einen neuen Fernseher…), aber wir fühlen uns darin sicher. Tief verankert in unseren Gewohnheiten und Programmen. In der Komfortzone ist das Leben von Routine geprägt. Für viel zu viele Menschen ihr ganzes Leben lang. Sie fühlen sich wohl darin. Für mich war das bequeme, ferngesteuerte Leben immer zu wenig. Ich habe immer nach Dingen gesucht, die mich aus meiner Komfortzone ausbrechen ließen.

Begeisterung fand ich erst außerhalb meiner Komfortzone

Ich habe schon als Kfz-Elektriker nebenberuflich als Fahrlehrer gearbeitet. Samstags, sonntags und feiertags. Und neben meiner Arbeit als Fahrlehrer habe ich in einer Wasserskischule als Wasserskilehrer und Motorbootfahrer ausgeholfen. Fast 13 Jahre lang. Da war im Sommer meine Arbeitszeit in der Fahrschule von 05:00 Uhr Früh bis 11:00 Uhr, danach bis 17:00 Uhr Motorboot fahren und anschließend bis 22:00 oder 23:00 Uhr wieder in der Fahrschule arbeiten.

Begeisterung war meine Treibstoff

In der Zeit war ich meilenweit außerhalb meiner Komfortzone. Und dabei ging es mir gar nicht um das Geld, das ich dabei verdiente. Mein Treibstoff damals war die Begeisterung, die mich antrieb. Diese ließ mich aus dem Käfig der Komfortzone ausbrechen und zu dem werden, was ich heute bin. Dieser Weg ließ mich persönlich wachsen und ich suche auch heute mit meinen fast 68 Jahren noch immer täglich nach einer neuen Herausforderung.

Das ist nicht verrückt, sondern Begeisterung

Diese Überschrift muss ich ein wenig relativieren, denn alle, die mich besser kennen, wissen, dass ich ein wenig ver~rückt bin. Ver~rückt in dem Sinn, dass ich einfach anders als viele andere bin. Meine Erfolge sind nie innerhalb meiner Komfortzone gelegen, denn darin gab es keine Herausforderungen zu meistern. Ich habe gelernt, in mich, mein Können und meine Leistung Vertrauen zu haben. Nur dadurch konnte ich mein Leben positiv auf die Überholspur bringen.

Du bist heute das, was du gestern gedacht und getan hast

Und morgen bist du das, was du heute denkst und tust. Du siehst also, dass sich in deinem Leben nur etwas ändern kann, wenn du heute noch damit startest, deine Gedanken und dein Tun zu verändern. Dabei unterstütze ich dich mit all meinen Blogbeiträgen. Das sind mit dem heutigen 223 Stück. Diese Beiträge schreibe ich auch außerhalb meiner Komfortzone. Ich könnte mich stattdessen auf meine Couch legen, meine Beine hochlagern und mich vom Fernseher berieseln lassen.

Nein, das tu ich nicht denn ich will dir damit Nutzen geben

Ich will dich auch erfolgreicher machen. Es ist nie zu spät, etwas dazu zu lernen. Forscher der Harvard Medical School fanden heraus, dass unser Gehirn immer wieder neue Zellen bildet, bis wir den Löffel abgeben. Dafür soll ein geniales Reparaturprogramm unseres Nervenzentrums sorgen. Und dadurch lerne ich täglich beim Lösen neuer Herausforderungen immer weiter dazu. Diese neuen Zellen vernetzen durch Umgehung beschädigter Strukturen unser Gehirn immer weiter. Ist das nicht genial?

Begeisterung treibt mich an

Das müsstest du beim Lesen dieser Zeilen spüren. Ich beiße mich richtig rein in meine Beiträge. Es macht mir Freude, diese für dich zu recherchieren, zu schreiben, mit meinem Know-how bzw. meinen Erfahrungen zu ergänzen und dir damit eine Leitschiene für dich und dein Leben mitzugeben. Übrigens: „Danke, dass du sie liest“.

Wie steht es um deine Begeisterung?

Wenn du jetzt sagst. „Mit meiner Begeisterung tu ich mir doch ein wenig schwerer als du, Guido!“ dann kann ich dich beruhigen, denn Begeisterung kannst du lernen und trainieren. Begeisterung ist nämlich Einstellungssache. Dafür musst du dir jedoch auch den Spiegel vorhalten und auf die auftretenden Zeichen achten. Ich habe dir in der Folge ein paar Tipps dafür zusammengestellt:

Tipp 1: Achte auf deine Umgebung

Versuche diese bewusst wahrzunehmen, egal wo du dich befindest. Du musst deine Sinne wieder auf Vordermann bringen. Paramahansa Yogananda meinte: „Die Umgebung ist stärker als der Wille“. Diese Aussage wird auch von Wissenschaftler bestätigt. Sie sind der Meinung, dass ein Großteil unserer Handlungen, ohne darüber nachzudenken durch unsere Umgebung hervorgerufen werden. Also nimm deine Umgebung (Gegenstände, Menschen…) wieder bewusster wahr.

Tipp 2: Denke mehr positiv als negativ

Positives Denken ist kein esoterischer Humbug, sondern notwendig, um erfolgreicher werden zu können. Nimm die Dinge um dich herum gut oder positiv, anstatt schlecht oder negativ wahr. Es ist besser, das Glas halb voll als halb leer zu sehen. Diese positive Grundhaltung bringt dein Gehirn dazu, dich auf die positiven Dinge zu konzentrieren und die negativen Dinge links liegen zu lassen. Damit lebst und arbeitest du stressloser und ermöglichst dir, in deiner Begeisterung zuzulegen.

Tipp 3: Denke in Lösungen statt in Problemen

Probleme lassen sich nicht vermeiden. Wo gehobelt wird, fallen auch Späne. Es gibt immer wieder große oder kleine Probleme. Krisen können jedoch auch Chancen sein, etwas beim nächsten Mal besser zu machen. Gehe konstruktiv an deine Problemlösung heran. Schon Albert Einstein sagte: „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind“. Analysiere also dein Problem und finde Lösungen, um sie zu bereinigen.

Tipp 4: In der Ruhe liegt die Kraft

Ich habe für mich verschiedene Methoden gefunden, um zu meiner inneren Ruhe zu kommen. Eine davon ist die Meditation, die ich auf meinem Smartphone und somit immer bei mir habe. Ich weiß jedoch nicht mehr, woher ich sie habe. Sie heißt „Perfect Life 2.0“ und dauert zirka 20 Minuten.

Als weitere Methode nutze ich mein Mountainbike, mit dem ich in den Wald strample und diesen samt Geräuschen in mir aufnehme. Zu guter Letzt komme ich beim Lesen eines guten Buches auch zu innerer Ruhe. Such die für dich optimale Art, um zu deiner inneren Ruhe zu finden. Damit bekommst auch du die Kraft, deine Herausforderungen mit Begeisterung zu meistern.

Mit innerer Ruhe tun sich viele Menschen schwer

Sie glauben, dass sie keine Zeit dafür haben. Dabei solltest du in deinem Leben auch Zeit für dich selbst einplanen. Nur damit kannst du deine Gedanken zur Ruhe bringen. Wähle dafür einen geeigneten Platz und Zeitpunkt. Ob in der Natur oder in deinen eigenen vier Wänden ist allein deine Entscheidung. Der Morgen ist dafür besonders geeignet, da dann deine Gedanken erst in der Startphase sind.

Tipp 5: Such dir die fünf idealen Menschen, mit denen du die meiste Zeit verbringen möchtest

Du bist der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen du die meiste Zeit verbringst. Frage dich deshalb genau, mit wen du viel Zeit verbringst. Sind das positive Menschen, die vor Begeisterung nur so strotzen oder zum Großteil Suderer? Schau genau hin, denn diese sechs Menschen (du und die fünf anderen) beeinflussen sich gegenseitig enorm.

Überprüfe auch deine eigene Grundstimmung auf positiv oder negativ. Auch du beeinflusst deine Umgebung positiv wie auch negativ. Gefällt dir deine derzeitige Einstellung oder willst du diese verändern? Schau genau hin, hol dir Feedback oder vertrau dich einem Mentor an.   

Tipp 6: Arbeit ist nicht alles, aber ohne Arbeit ist alles nichts

Arbeit ist wichtig und macht vieles in deinem Leben erst möglich. Sie macht dich nützlich, du leistest etwas und wirst gebraucht. Die Arbeit, die du machst, hat für dich und andere einen Nutzen bzw. einen Wert. Und wenn du für deine Arbeit auch noch Begeisterung aufbringst, dann müsste es ja TOP sein – oder?

Ja, ist es, doch achte dabei immer auch auf einen ausgewogenen Ausgleich. Nur arbeiten und Schlafen saugt an deiner Physis. Das ist wie das Anzapfen einer Batterie, ohne diese hie und da wieder aufzuladen. Irgendwann geht dann die Energie zu Ende und du machst schlapp, so wie ich mit 100 kg Körpergewicht und 220 mmHg Blutdruck.

Um Begeisterung leben zu können, brauchst du zu Arbeit und Schlaf auch anderen Ausgleich wie Urlaub, Freizeit, Sozialleben, Sport und dergleichen. Nur das kann dich gedanklich von deiner Arbeit wegholen und für geistige Ruhephasen sorgen. Es gibt dir Zeit für neue, kreative Ideen und Energie, um sich wieder voller Begeisterung an neue Aufgaben zu machen.

Fazit:

Wie oben schon beschrieben wurde uns die Begeisterung bereits in die Wiege gelegt. Wenn du diese im Laufe der Zeit verloren hast, dann kannst du sie wieder zünden. Schon ein kleiner Funke davon kann genügen, um dein Leben zu verbessern. Dein Gehirn wird sich wieder daran erinnern.

Ich kenne das wunderbare Gefühl der Begeisterung. Auch du kannst es wieder kennenlernen. Wir beide wissen, dass es sich lohnt, danach zu streben. Dadurch wird dein Leben lebendiger und einfacher. Du hast mit diesem Artikel die Chance, das Gefühl der Begeisterung wieder fest in deinem Leben und Wirken zu verankern. Starte gleich heute damit.

Für deinen Erfolg!

Dein dir begeistert schreibender

Guido – Autor: Guido Peternell

P.S.: Begeisterung ist das Blitzen in deinen Augen, der Schwung deines Schrittes, der Griff deiner Hand, die unwiderstehliche Willenskraft und Energie zur Ausführung deiner Ideen. (Henry Ford)

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