6 Gewohnheiten, die dir für deinen Erfolg im Weg stehen

Gewohnheiten, jeder hat welche. Manche behindern uns, manche treiben uns an. Bei jedem kommt einmal der Zeitpunkt, an dem er innehaltet und in sein gelebtes Leben zurückschaut. Wie ist es gelaufen? Was habe ich erreicht und geleistet? Was ist mir nicht wie gewünscht gelungen? Was hätte ich besser machen sollen? Kann und will ich jetzt noch meinem Leben eine andere Richtung geben? Wenn nicht jetzt, wann dann?

6 Gewohnheiten, die dir für deinen Erfolg im Weg stehen

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Jeder Mensch hat Gewohnheiten, die ihn im Laufe seines (Erfolgs)Lebens im Weg stehen. Ganz egal, wie du persönlich „Erfolg“ definierst. Um dir diese Gewohnheiten hier ein wenig näher zu bringen, habe ich in meinem Leben zurückgeschaut. Ich habe revuepassieren lassen, was mich in meiner (Lebens)Laufbahn gebremst und was mich vorangebracht hat. Daraus ist eine kleine aber feine Sammlung an Gewohnheiten geworden, aus der auch du etwas lernen könntest.

Da wir Menschen individuell sind und jeder andere Gewohnheiten in anderer Reihenfolge (Priorität) hat, will ich den Gewohnheiten keine Gewichtung zuweisen. Ich nehme einfach bei mir Maß und hoffe, du erkennst dich und dein Wirken in meinen Beispielen wieder. Was du daraus machst, ist rein deine Sache. Ich verspreche dir jedoch, dass die Umsetzung des einen oder anderen Punktes dich und dein Umfeld positiv verändern wird.

Dein Perfektionismus

Ich weiß nicht, wieviel Zeit und Geld mir mein Perfektionismus bereits gekostet hat. Jedes Mal, wenn ich etwas schaffe und fertig habe, gefällt mir dies und jenes noch nicht gut genug und beansprucht weitere meiner Lebenszeit, um es zu perfektionieren. Heute versuche ich mir den Spruch der Salman Khan-Akademie „Kontinuierliche Verbesserung schlägt Perfektion!“ zu verinnerlichen.

Ganz gelingt es mir leider immer noch nicht – aber vielleicht dir?

Da kaum etwas vollkommen sein wird, habe ich mich dem kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) verschrieben. Er ermöglicht mir immer wieder, neue Perspektiven zu sehen und mich ständig weiterzuentwickeln. Viele meiner Kollegen vergessen vor lauter Perfektionismus darauf, überhaupt mit etwas zu starten. Oder hast du schon die kostenlose Checkliste zur Mitarbeitersuche heruntergeladen?

Dein Lebensstil

Vor meiner Selbstständigkeit machte ich Sport in Hülle und Fülle. Skifahren, Snowboarden, Wasserskifahren, Mountainbiken und vieles mehr begleiteten mein Leben. Ich hatte mit meinen 1,85 Meter Größe rund 80 Kilogramm Körpergewicht. Dann kam die Selbstständigkeit. Von Null weg musste ein Kundenaufbau her, denn keiner kannte mich und meine Geschäftsidee. Ich warf meine bewährten Gewohnheiten von heute auf morgen über den Haufen. Ich arbeitete teils Tag und Nacht und war viel auf den Straßen unterwegs.

Alles was ich vorher mit Muskelkraft bewegte, bewegte ich nach meiner Selbstständigkeit mit dem Gaspedal und Sitzen bei der Arbeit, in Meetings, Weiterbildungen und dergleichen. Das Ergebnis nach ein paar Jahren waren 100 kg Lebendgewicht und 220 Blutdruck. Bis ich die Notbremse zog, weil mir mein Hausarzt die Augen öffnete. Ich besinnte mich auf meine alten, bewährten Gewohnheiten zurück und achte seitdem wieder auf meinem Körper, halte mich mit Mountainbiken, Skitouren und Wandern fit sowie mein Körpergewicht zwischen 80 und maximal 85 Kilogramm.

Es ist ja mein einziger Körper, den ich habe!

Dass dazu regelmäßige und gesunde Ernährung gehört, brauche ich hier wohl nicht extra zu betonen. Oder vielleicht doch? Wieviel Zeit nimmst du dir dafür, dich gesund zu ernähren. Bist du mit deiner Figur vor dem Spiegel oder deinem Gewicht auf der Waage zufrieden? Weißt du, was in Fertiggerichte und Fast-Food-Produkte alles drinnen ist? Interessierst du dich dafür oder bist du auch einer von denen, denen die Speisen vom Konzern mit dem „gelben M“ am bequemsten sind oder sogar am besten schmecken?

Dein Schuldverständnis

Ich habe mich oft in der Opferrolle gesehen. Ich konnte das nicht machen, weil meine Eltern zu arm waren und es sich nicht leisten konnten, mir das zu ermöglichen. Oder ich habe das aufgeschoben, weil ich noch keine Zeit hatte, es umzusetzen. Keine Zeit? Jeder hat gleich viel Zeit. Ich habe nur andere Dinge gemacht, weil sie mir mehr Spaß machten. Ich habe jedoch gelernt, Verantwortung für MEIN Leben zu übernehmen.

Damit lernte ich auch, Verantwortung für meine Misserfolge zu übernehmen. Und solche hatte ich wahrlich genug in meinem Leben. Es muss dir klarwerden, dass du es selbst in der Hand hast, deinen gewohnten Weg (Gewohnheiten) zu gehen oder eine andere Richtung einzuschlagen. Vielleicht hilft dir der Spruch vom Lerncoach und Mediziner Raman Mehrzad der sagte:

„Es geht nicht um die Karten, die du bekommst, sondern wie du diese
Karten ausspielst.“

Deine Abhängigkeit (Sucht)

Seitdem ich von meinem Smartphone alle sozialen Medien gelöscht habe, geht es mir wieder besser. Solche Medien wie auch Zeitungen, Fernsehen und dergleichen haben erhöhtes Suchtpotenzial, dem ich dadurch den Garaus gemacht habe. Die Zeit, die ich in diversen Fahrschulgruppen und -foren verschwendete, hielt mich von Dingen ab, die ich selbst beeinflussen kann.

Surfen im Internet, Fernsehen, Zeitung lesen, Spiele spielen sind die Krankheiten der heutigen Gesellschaft. Erst unlängst sagte ein geladener Gast bei Markus Lanz (eine Sendung, die ich mir noch recht gerne anschaue), dass er am Tag über 90 Mal auf sein Handy geschaut hat und es pervers findet, dass man so etwas tut. Meine Metapher dazu lautet:

„Dadurch bläst du so viel ungenutzte Zeit in die Luft, wie du Euros durch das Rauchen in die Luft bläst!“

Gewohnheiten wie Soziale Medien und dergleichen halten viele Leute davon ab, ihrer Arbeit nachzugehen und ihre Lebensziele anzupacken. Ich habe für mich entschlossen, nur mehr einmal am Tag in die sozialen Medien zu gehen, das Smartphone nur mehr in die Hand zu nehmen, wenn ich angerufen werde oder jemanden anrufen will sowie nur mehr (für mich) sinnvolle Sendungen mir anzusehen. Diese Vorgehensweise hat mein Leben bereichert.

Deine Motivation

Wir sind als Individuum auf die Welt gekommen. Alles drehte sich bei unserer Geburt um uns. Wir waren das schönste Baby, dass alles nur da gewesene überstrahlte – und war es auch nur in den Augen unserer Eltern. Die Gewohnheit „Ausstrahlung“ hat jeder von uns. Leider fällt mir auf, dass die Mundwinkel unserer Mitmenschen immer mehr gegen die Schwerkraft verlieren. Meine Schwiegermutter sagte einmal: „Guido, dich haben sie lachender gemacht!“ Auch mir ist sehr oft das Lachen vergangen.

Was ich jedoch nie verlernt habe ist, mich und mein Umfeld zu motivieren. Was ist die Alternative? Demotiviert durch die Gegend zu laufen? Wenn es regnet, dann kann ich mich über den Regen freuen, denn wenn ich mich nicht freuen würde, würde es doch auch regnen – oder? Es gibt eh viel zu viele Pessimisten auf der Welt. Wann beginnst du dein Potenzial auszuschöpfen? Hab keine Angst davor und pack es an! Warum nicht gleich heute?

Deine ungeliebten Gewohnheiten

Was du heute bist, musst du nicht auch morgen sein. Du kannst dir Fähigkeiten aneignen, die dich auf deinem Lebensweg, den du dir wünscht, weiterbringen. Da spielt es keine Rolle, ob du deiner Meinung nach zu „unintelligent“ bist oder zu wenig Talent hast. Fakt ist jedoch, dass kein erfolgreicher Weg ein Weg ist, der ohne Anstrengung gegangen werden kann.

Es gibt auf dem Erfolgsweg nach oben immer noch keine Rolltreppe!

Ich habe täglich viel Zeit dafür investiert, aus ungeliebten Gewohnheiten auszubrechen. Diese Zeit hat meinen Horizont erweitert. Ich habe mir auf meinen langen Autofahrten Lernprogramme reingezogen, anstatt alle halben Stunden mir einen Abklatsch von Nachrichten anzuhören, die ich sowieso nicht beeinflussen kann. Oder kannst du beeinflussen, wenn in Tokyo ein Fahrrad umfällt?

Fazit

Gewohnheiten beeinflussen unser Leben. Keiner ist davon ausgenommen. Die Frage ist nur, wie gehst du mit deinen Gewohnheiten um? Ich habe es mir angewöhnt, positive Gewohnheiten zu verstärken und auszubauen, sowie negative Gewohnheiten abzubauen. Es liegt in deiner Hand, was du daraus machst. Verschwende keine Zeit und Kraft, die dir wo anders fehlt. Du hast nur (d)ein Leben.

Für deinen Erfolg!

Dein überprüft regelmäßig seine Gewohnheiten

Guido 🙂 – Autor: Guido Peternell

P.S.: Nächste Woche gibt’s noch mehr zu diesem Thema. Es lautet „5 erfolgsverhindernde Eigenheiten!“

P.P.S. Ich freu mich auf dein Feedback und deine Erfahrungen mit diesen Gewohnheiten. Nutze dazu die untere Kommentarfunktion.

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